ructo…

Es gibt sie noch!

Posted in Politik by Verfasser on 25. 8. 2016

Vor etwa einer Woche fuhren wir in Ungarn auf der Autobahn nach Osten. Auf dem Standstreifen unserer Fahrbahn marschierten gen Westen drei sehr junge und sehr dunkelhäutige Männer mit sehr kleinem Gepäck. Wir sind ja häufiger da unterwegs, und früher waren das Scharen, damals auch Frauen und Kinder darunter.

Aber auch die Drei hier waren recht offensichtlich nicht etwa heimische Zigeuner – es gibt viele Sinti und Roma in Ungarn – mit Autopanne. Da war weit und breit kein Auto mit Panne. Es waren allerdings nur noch wenige Kilometer zum Grenzübergang Hegyeshalom, beziehungsweise Nickelsdorf, wie es dann auf österreichischer Seite heißt. Da würden sie schon einen Durchschlupf finden, die Österreicher kontrollieren im Grunde ja „nur“ die Fahrzeuge an der Autobahn und der Bundesstraße (bis zu drei Stunden Wartezeit bei der Ausreise aus Ungarn an diesem Tag, laut Verkehrsfunk und Augenschein auf der Gegenfahrbahn).

Meine Begleiterin wunderte sich, daß die Drei keine Sorge zu haben schienen, vom Rendőrség (der patroullierenden Polizei) eingesammelt zu werden. Aber einerseits ist Autobahn gut, da kann man sich nicht verlaufen. Und andrerseits denke ich, da wird es wohl unter der Hand ein Dekret von höchster Stelle geben: Nicht anfassen! Sonst muß sich ja Ungarn um die Kerle kümmern. Dabei sind die doch nur „auf Durchreise“ nach Österreich (und weiter nach Deutschland). Und schon ist Ungarn sie los – ganz ohne Gedöns.

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