ructo…

Warum muß es gerade die EU sein?

Posted in Alle by Verfasser on 8. 3. 2017

Heute ist es der Verein Pro Asyl (der eben mit „Flüchtingen“ Umsatz macht), gerne zur „Menschenrechtsorganisation“ aufgeblasen, morgen folgen andere. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, wonach Menschen in katastrophalen Umständen eben kein generelles Anrecht auf ein „humanitäres“ Visum in die EU haben, um dort Asyl beantragen zu können, wird heftig kritisiert. Ein „Feiertag für die Schlepper“ sei das, denn jetzt könnten diese Menschen weiterhin nicht legal – und bequem – in die EU gelangen, sondern müßten kriminelle Schlepper inanspruch nehmen.

Ach ja, müßten? Weshalb kann ein Flüchtling – so es denn wirlich einer ist – weltweit denn nur in der EU vor seinen Verfolgern sicher sein? (Und weshalb, merkwürdig, da nur in den westlichen Mitgliedsstaaten mit hohem Lebensstandard? Im verhandelten Fall ging es um Belgien, nicht um Bulgarien.)

Darüber hinaus: Was würde ein anderslautendes Urteil rein praktisch bedeuten? Den Anspruch von wieviel ‚zig Millionen Menschen, ein Visum für ein Land der EU zu erhalten und damit auch eine ziemlich sichere Bleibeperspektive? Ein ritterlicher Gedanke, aber wie soll das im wirklichen Leben funktionieren, was haben da die Vertreter vo Pro Asyl und anderen für Vorschläge?

Ja, viele Menschen sind nun wieder auf Schlepper angewiesen, um in die EU zu gelangen. Aber – sie sind doch gar nicht darauf angewiesen, in die EU zu gelangen!

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