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Die Grünen nehmen sich der drängendsten Probleme Deutschlands an

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 3. 5. 2017

Deutschland hat ein ernstes Problem: Auf den Formularen für die Einkommenssteuer steht zuerst der „Ehemann“, an zweiter Stelle die „Ehefrau“. Dabei kann es doch auch sein, daß die mehr verdient als ihr Mann. Wie konnte das all‘ die Jahre überhaupt gutgehen?

„Es wird Zeit, daß Frauen auch in den Köpfen von Steuerbeamten gleichgestellt werden“, zitiert die ZEIT die Grünen Bundestagsabgeordnete Lisa Paus. Und tatsächlich, während sonst in der Gesellschaft (also: Gesellschaft, nicht Parallelgesellschaft wie etwa Migrantenunterkünfte oder nahöstliche Familienclans) die Gleichberechtigung von Mann und Frau seit langem – überwiegend – selbstverständlich ist, gilt dies nicht für die Finanzämter! Egal ob männliche oder weibliche Angestellte, sie alle dort kennen den Begriff „gleichgestellt“ ausschließlich in Zusammenhang mit Einkunftsarten. Wofür man Verständnis haben muß, halten sie doch tagaus tagein diese irreführenden Formulare in den Händen.

Den Grünen, die sich damit übrigens für eine kommende Regierungsbeteiligung qualifizieren, ist es zu verdanken, daß dieses stille Drama endlich an’s Licht gekommen ist. Jetzt braucht es aber eine „nationale Kraftanstrengung“ (Zitat Merkel, freilich in anderem Zusammenhang), die Finanzbeamten aus ihrem finsteren Gesellschaftsbild der Fünfzigerjahre hervor zu holen.

In den Köpfen männlicher muslimischer Zuwanderer, meist „Flüchtling“ genannt, hat die Abgeordnete Paus Frauen ja sicherlich schon erfolgreich gleichgestellt. Auch mit Formularen?

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