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Volker Beck weiß das nicht

Posted in Gesellschaft, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 28. 6. 2017

An sich wollte ich einen Beitrag über den Schwachsinn „Ehe für alle“ schreiben, wie sie jetzt kommt. Kommt, weil die, die das fordern, nämlich SPD, Grüne und Linke, zusammen 320 Sitze im Bundestag haben, die Union „nur“ 309. Ich wollte darlegen, daß Ehe nun einmal die Verbindung von Mann und Frau ist, wie – na, wie Wurst ein Produkt aus Fleisch (weshalb es eben keine vegetarische Wurst geben kann). Ich wollte über die Gefahren für die Psyche eines Kindes schreiben, das nun von solchen Paaren adoptiert und großgezogen werden darf. Und auf die noch kaum thematisierten mittelfristigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hinweisen. Ich wollte kritisieren, daß da ganz ohne Not ein Gesetz für 2% der Bevölkerung gemacht wird, mit dessen Folgen 98% leben müssen.

Ich lasse es. Es hat keinen Sinn. Es ist niemand mehr da, der sich dem ganzen Irrsinn entgegenstellt. Jeder weiß, daß es falsch ist (gut, Volker Beck weiß das nicht) und dennoch macht jeder mit.

Und bitte: Keinesfalls nur hier.

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Genau so verdient

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 14. 6. 2017

Es ist unbegreiflich genug, daß der fälschlich sogenannte Justizminister Heiko Maas ein Gesetz erarbeiten ließ, das offensichtlich gegen geltendes Europarecht verstößt und die Meinungsfreiheit verletzt. Das sage nicht ich, sondern der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages in zwei Gutachten* sowie der Sonderbeauftragte der UN für die Meinungsfreiheit**. Schließlich hat nicht nur Maas selbst Rechtswissenschaften studiert, sondern auch diejenigen, die in seinem Auftrag diesen Gesetzentwurf erarbeiteten. Das bedeutet, sie alle wissen, daß sie gesetzeswidrig handeln. Im Justizministerium. Wie soll man das einem Bürger dieser Republik erklären?

Gar nicht. Denn es ist sowohl Maas als auch der ihn theoretisch beaufsichtigenden Kanzlerine – als auch dem Bürger egal. Und so wird das den gewohnten Weg gehen: Das Gesetz wird vor der Sommerpause – und vor der Bundestagswahl – durchgepeitscht, Bundestag und Bundesrat stimmen mehrheitlich zu, obwohl da fast jeder weiß, daß der Entwurf gegen geltendes Recht verstößt. Nach der Wahl klagt dann irgendwer, irgendwann landet es vor’m Bundesverfassungsgericht und das spricht eines der sattsam bekannten Voßkuhle’schen „Ja aber“-Urteile. Es wird ein bißchen herumgefeilt (statt 50 Mio Euro Strafandrohung nur 25 Mio?), aber im wesentlichen bleibt’s. Die EU und die UN halten sich bedeckt – es geht ja schließlich um Deutschland, nicht um Ungarn oder Polen.

Und der Bürger gewöhnt sich schnell an, was er posten darf und was nicht. Katzenvideos und Photos vom eigenen Essen (aber bitte kein Fleisch!) sind OK, ansonsten eben, was die tagesschau gemeldet hat.

Ja, werte Mitbürger – dann habt Ihr das auch genau so verdient.

__________
* Gutachten vom 29.05.2017: PE 6 – 3000 – 32/17, „Der Entwurf des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes – Vereinbarkeit mit dem Herkunftslandprinzip“ sowie Gutachten vom 12.06.2017: WD 10 – 3000 – 037/17, „Entwurf eines Netzwerkdurchsetzungsgesetzes – Vereinbarkeit mit der Meinungsfreiheit“

** http://www.ohchr.org/Documents/Issues/Opinion/Legislation/OL-DEU-1-2017.pdf

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Welby und Käßmann zum Fremdschämen

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 8. 6. 2017

Berlin ist wie Manchester eine Stadt, die zeigt, daß Liebe den Haß überwinden kann.

So zitiert der RBB den anglikanische Erzbischof von Canterbury Justin Welby am Kirchentag. Das Thema ist ernst, ja tragisch. Deshalb sollte ein solcher schwülstiger Schwachsinn sich von selbst verbieten. Benebelt auch der christliche Glaube derart die Sinne?

Entschuldigung, aber dadurch, daß sich ein paar tausend Menschen an die Hände fassen und „Kumbaya My Lord“ singen, wird überhaupt nichts überwunden. Das sagt der gesunde Menschenverstand – und das zeigt die bittere Realität fortfolgender Terroranschläge.

Derlei entrückte Käßmann-Verse („Terroristen mit Beten und Liebe begegnen“) sind bestenfalls zum Fremdschämen peinlich, sie sind angesichts der Anschlagsopfer und der Trauer der Angehörigen zynisch – und sie ziehen das Christentum in’s Lächerliche.

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Er ist weg! Wer ist weg? Der Schmerz ist weg!

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 6. 6. 2017

Eine Woche Urlaub. Außer Landes und kein Internet, keine Zeitung, kein Radio. Stattdessen einfache, harte Arbeit. Das ist wie Aspirin: Der Schmerz ist weg! Die ohnmächtige Wut auf die Politik und die Medien – weg! Und so schnell: Vom ersten Tag an.

Zurück zuhaus, wieder die Nachrichten: An sich immer dasselbe. Die Details variieren, aber das Grundmuster bleibt. Wieso habe ich das vorher nicht so gesehen? Jetzt ist der Scheidepunkt: Wieder aufregen, wieder wütend sein? Oder… mein Blick geht nach rechts, neben das Notebook. Was da ist? Dazu später.

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Die Kirche verleugnet die Schöpfung

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 25. 5. 2017

Ist es nicht höchst befremdlich, daß die Kirchen in Deutschland zwar – die Worte Jesu „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“ mißachtend – sich in die Politik einmischen, sich lärmend „gegen rechts“ engagieren und jeden, der nicht wenigstens einen abgelehnten und zur Abschiebung vorgesehenen Asylbewerber im Keller versteckt, exkommunizieren. Aber andrerseits kein, kein einziges Wort erheben gegen den absurden und eben jedem kirchlichen Verständnis widersprechenden Genderismus, der Abschaffung von Mann und Frau?

Die glauben das wirklich

Posted in Gesellschaft, Medien by Verfasser on 24. 5. 2017

In Brüssel demonstrieren ein paar tausend Spinner gegen den Besuch von Donald Trump bei der EU. Er sei da nicht „welcome“, entscheiden sie – mal eben den Anspruch vertretend, für die ganze Stadt (1.1 Mio Einwohner), eigentlich natürlich für die ganze Europäische Union (510 Mio Einwohner) zu sprechen. Ich bin mir sicher, neun von zehn EU Bürgern geht Trump am A… vorbei, aber das nur am Rande bemerkt.

Diese Demonstranten „Spinner“ zu nennen ist offensichtlich begründet. Da haben die Organisatoren eigenem Bekunden zufolge einen wilden Haufen von Splittergruppen aus allen Ländern zusammenrufen müssen, um überhaupt auf eine nennenswerte Zahl zu kommen. Es stehen also Kämpfer für ein von jetzt ab unveränderliches Weltklima (allen Naturgesetzen zum Trotze) neben Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes nicht wissen, ob sie nun Männlein oder Weiblein sind. Egal, selbstgestrickte Mützen in zum jeweiligen Lager passenden Farben gibt’s für jeden – Hauptsache es geht gegen Trump. Denn der ist der, nein: das Böse schlechthin. Wenn der endlich weg ist, gibt es nichts als Liebe und Frieden auf unserer Erde, die sich freiwillig nur noch um 1,49°C erwärmt, damit sie taktvoll die todbringende 1,5°C-Marke von Paris nicht reißt.

Das bei aller Lächerlichkeit Tragische daran ist: Die glauben das wirklich. Nicht etwa, weil sie nachgedacht oder gar geforscht hätten. Sondern weil das so oder so ähnlich alle großen Medien verbreiten. Diese verwirrten Seelen ziehen überhaupt nicht gegen Donald Trump in die Schlacht, sondern gegen das Zerrbild, das von ihm gezeichnet wird.

Das ist die Gefahr, die von den Medien ausgeht, und der Schaden, den sie – sehenden und zufriedenen Auges – mit ihren Hetzkampagnen anrichten: Einfältige Menschen, und davon gibt es viele, nehmen dieses Zerrbild für die Wirklichkeit und rüsten daraufhin zu einem fanatischen Kreuzzug. Der nicht selten gewalttätig wird. Sei es hier Trump, da die AfD, dort ein „Klimaleugner“ oder sowieso ein „Nazi“.

Zurück nach Brüssel. Seltsam ist, daß die Polizei zuerst rund 6.000 Teilnehmer der Demonstration zählte. Nach dem Ende der Verastaltung korrigierte sie plötzlich auf 9.000 . Wie das? Gab es da eine wohlwollende staatliche Stelle im Hintergrund, die der Meinung war, 6.000 gegen Trump sei einfach nicht genug angesichts des leibhaftigen Gottseibeiuns?

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Die getöteten Kinder

Posted in Gesellschaft, Medien by Verfasser on 23. 5. 2017

Nach dem Attentat in Manchester betonen alle Medien, daß auch Kinder unter den Toten waren. So wie bei Anschlägen im Nahen Osten oder bei ertrunkenen Migranten im Mittelmeer stets hervorgehoben wird, wenn es Frauen und Kinder unter den Opfern gab.

Gilt das Leben eines Mannes weniger als das einer Frau? Oder das eines Erwachsenen weniger als das eines Kindes? Sind ein Anschlag oder ein Unglück weniger tragisch, wenn es sich bei den Getöteten um erwachsene Männer handelt?

Wohlgemerkt: Auch mir geht der – durch was auch immer verursachte – Tod eines Kindes näher. Aber warum eigentlich? Weshalb sollte das Leben des einen Menschen weniger gelten als das des anderen? Und wenn wir das einmal so annehmen – wie ist die Abstufung, wo sind die Grenzen? 15jähriges männliches Anschlagsopfer weniger schlimm als 10jähriges weibliches? 30jähriger männlicher Toter weniger schlimm als 40jähriger weiblicher? Wäre es dann nicht folgerichtig irgendwann fast egal? Aber ab wann – bei einem 60jährigen Mann? Wer bestimmt das?

Hat jemand weniger „Recht auf Leben“, weil er schon mehr Lebensjahre hinter sich hat als ein anderer? Gibt es denn eine Art Anspruch auf eine bestimmte Lebenszeitspanne, und je näher der Mensch dem – statistisch gemittelten – Ablauf ist, desto geringeren Wert hat sein Leben?

Wer sich jetzt empört und diese Ausführungen zynisch nennt, den frage ich: Ist es nicht vielmehr zynisch, solche Vergleichsbewertungen anzustellen?

 

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Das ist gar kein Ausstieg

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 22. 5. 2017

Klar, in Deutschland ist überall triumphierend zu lesen, die Schweizer hätten „für den Atomausstieg“ gestimmt. Endlich hat sich weltweit doch noch ein Land (0,11% der Weltbevölkerung) gefunden, das sich dem Vorbild Deutschland anschließt und die Erde zu einem besseren Ort macht. Sehet, andere werden folgen!

Nur, das ist eine klassische „fake news“, die da alle unsere Medien stolz verbreiten. Denn es gibt keinen „Ausstieg“: Die fünf Atomkraftwerke sollen ohne einen fixierten Abschaltetermin so lange laufen, wie sie von den Behörden als sicher eingestuft werden. Man hat lediglich festgelegt, keine neuen Kernkraftwerke mehr bauen zu wollen.

Nebenbei erwähnt: Otto Schily, der ehemalige Grüne, hat die Schweizer vor der Abstimmung noch vor den „ökologischen und sozialen Folgen des Energiegesetzes“ gewarnt. Nun, manche lernen aus den Schmerzen anderer, manche nur aus den eigenen…

Die eine Meinungsfreiheit

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 18. 5. 2017

Artikel 5 Absatz 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten [1] und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten [2]. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet [3]. Eine Zensur findet nicht statt [4].

Anmerkungen:

[1] Er muß freilich, sofern diese Meinung nicht DIE EINE MEINUNG ist, die sich daraus ergebenden Konsequenzen tragen.
[2] Unbenommen bleibt, gegebenenfalls die allgemeine Zugänglichkeit der Quellen einzuschränken.
[3] Indem alle, aus freien Stücken, ohnehin DIE EINE MEINUNG verbreiten.
[4] Dies findet sich nicht ohne Grund am Ende des Absatzes: Es gilt also nur unter den in den vorangestellten Sätzen sowie zugehörigen Anmerkungen beschriebenen Voraussetzungen.

Ruckzuck

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 18. 5. 2017

Ich habe, absolut zurecht, einen Strafzettel bekommen, für zu schnelles Fahren. Auf einer Straße, die seit gut zwanzig Jahren Tempo 60 war, nun aber zu Tempo 50 umgewidmet wurde. Ich habe die neuen Schilder tatsächlich nicht bemerkt und bin aus Gewohnheit mit – laut Messung – 61 km/h unterwegs gewesen. Die Stadt hat sicher nur gedacht: Damit alle merken, daß sich da etwas geändert hat, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als – gut verborgen – eine Radaranlage aufzustellen.

Ich will mich nicht herausreden. Die Schilder standen da, es ist meine Pflicht, darauf zu achten. Und wenn ich zu schnell bin und „geblitzt“ werde, muß ich eben zahlen.

Aber es bleibt ein bitterer Geschmack. Bei soetwas funktioniert der Apparat ganz prima. Neue Schilder, Radaranlage, ruckzuck ein paar Tage später der Bescheid über ein „Verwarnungsgeld“. Auf der anderen Seite werden alljährlich Milliarden von Steuergeldern durch Schlamperei, Faulheit und Unfähigkeit verschleudert (ich verzichte auf die Aufzählung und verweise auf die Berichte des Bundesrechnungshofes – was für den Bund gilt, findet sich genauso in Ländern und Kommunen). Und derweil stehen Polizisten mit Laserpistolen am Straßenrand, aber für den Schutz gegen Wohnungseinbrüche wird uns Eigenvorsorge empfohlen und in U-Bahnhöfen werden Menschen zu Krüppeln geschlagen.

Da, finde ich, sind die Verhältnisse verschoben. Ich erwarte keineswegs, daß man jetzt beim Tempo-„Sünder“ ein Auge zudrückt. Aber der hier so gut geölte Verwaltungsapparat sollte sich mit der gleichen Effizienz mit dem beschäftigen, was sonst noch – und vielleicht gar: vor allem – zu seinen Pflichten (sic!) dem Bürger gegenüber gehört.

Nicht einhundertvierundneunzig. Einer. Vielleicht.

Posted in Forschung, Gesellschaft, Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie, Wissenschaft by Verfasser on 12. 5. 2017

Es wird 194 verschiedene Wege geben, die Pariser Klimaziele zu erreichen. Ich bin sicher, die USA werden ihren eigenen Weg finden, die Ziele und den Vertrag umzusetzen.

Damit zitiert die tagesschau bewundernd Federica Mogherini, wie sie US-Präsident Donald Trump vor „Alleingängen warnt“.

Es wird – diese Vorhersage wage ich! – allenfalls einen einzigen Weg geben, die „Pariser Klimaziele“ zu erreichen: Zufall. Sollte die Erderwärmung tatsächlich in den nächsten Jahrzehnten unter einem Mittelwert von 2°C gegenüber der sogenannten vorindustriellen Zeit bleiben, dann hat das rein gar nichts mit irgendwelchen Maßnahmen der tapferen Weltenretter zu tun. Und nichts mit einem „Kampf“ gegen das böse CO2 (dazu ist genug gesagt in diesem Blog). Denn die gobale Durchschnittstemperatur ist nicht, ich wiederhole: nicht maßgeblich vom Menschen beeinflußbar. Dafür gibt es klare Evidenz, hingegen bis heute keinen, ich wiederhole: keinen wissenschaftlichen Nachweis* für das Gegenteil – auch wenn beharrlich der Anschein erweckt wird.

Und irgendwann, ob mit einer Menscheit auf der Erde oder ganz ohne sie, wird die Durchschnittstemperatur viele Grade höher sein, wie oft in der Geschichte der Erde, und dann wieder viele Grade niedriger, wie oft in der Geschichte der Erde. Das werden die Pariser Protagonisten natürlich nicht erleben. Aber sollte es dann noch Menschen geben, werden die über „Klimaschutzabkommen“ lachen – wie wir heute über die Vorstellung, die Ede sei eine Scheibe.

__________
* Umgekehrt belegen viele wissenschaftliche Studien, daß der CO2-Gehalt der Atmosphäre der Erderwärmung nachfolgt, sie also logisch nicht verursachen kann. Aber solche Forschungsarbeiten, wie diese hier der Universität Bonn, schaffen es nicht in’s Licht der Öffentlichkeit. Nicht weil sie unseriös wären. Sondern weil sie ein gigantisches Kartenhaus zum Einsturz brächten.

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Dafür brauchen wir die Kahane?

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 11. 5. 2017

Gerade habe ich davon gelesen, daß die Webseite netz-gegen-nazis.de (der vor „fake news“ und „hatespeech“ überquellende Online Pranger der von Ex-Stasi Mitarbeiterin Kahane geleiteten Amadeu Antonio Stiftung) abgeschaltet wurde. Allerdings nahtlos durch belltower.news ersetzt worden ist.

Da habe ich einmal nachgeschaut, weshalb wir sowas so dringend brauchen. Und der Verfassungsschutz sagt: 2015 (neuere Zahlen nicht veröffentlicht) gab es in Deutschland rund 22.600 „Nazis“, also Rechtsextreme. Im ganzen Land!

Jetzt wird ja gelegentlich behauptet, der Verfassungsschutz sei „auf dem rechten Auge blind“. Also ein paar tausend mehr. Ich will jetzt nicht die Diskussion anfangen, ob jeder einzelne Rechtsextreme schon einer zuviel sei. Aber 22.600 „Nazis“ stellen für 81.410.000 Bundesbürger (plus die, die „noch nicht solange hier leben“) eine solche Gefahr, daß wir da neben einem gewaltigen Staatsapparat (Heiko! Heiko!) auch noch ‚zig Stiftungen á la Kahane, gefördert mit ‚zig Millionen Euro Steuergeldern brauchen? So daß, alles zusammengerechnet, auf jeden einzelnen Nazi vielleicht an die hunderttausend Euro kommen (wovon der freilich nichts hat)?

Wir haben beispielsweise eineinhalbmal soviel Sexualstraftäter wie Nazis. Wo sind da die Stiftungen, die in’s Feld ziehen? Wo die, die sich mit gewaltigem Medienecho für die 335.000 Obdachlosen einsetzen? Wieviel Fördergelder erhalten die?

Es ist schon zu spät

Posted in Gesellschaft, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 9. 5. 2017

Ich weiß nicht, ob ich recht habe.
Aber selbst wenn, so hätte ich zwar das Mandat, nicht jedoch die Macht, es aufzuhalten.
Es ist auch zu spät, denn es ist bereits da.

Historiker der Zukunft werden den Kopf schütteln über uns heute.
Sie werden fragen: Sie mußten es doch kommen sehen, warum haben sie nichts dagegen getan?

Ach, das machen doch alle

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik, Verschaukelt by Verfasser on 4. 5. 2017

Jaja, das kennen wir schon: Wenn ein afghanischer Asylbewerber eine zum Christentum konvertierte frühere Muslima absticht, dann ist das nur und ausschließlich und sowieso, weil er psychisch krank ist. Bitte, mit dem Islam hat das doch nichts zu tun. Und mit den Migranten, korrigiere: „Flüchtlingen“, korrigiere: „Schutzsuchenden“ auch nicht. (Beweis: Auch ein deutscher Christ hat schonmal irgendwann irgendwo eine deutsche Christin abgestochen.)

Wozu sich Mühe geben

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 4. 5. 2017

Ist der Staat noch in der Lage die Aufgaben zu erfüllen, die er dem Bürger schuldet?

Diese Frage stellt Roland Tichy angesichts des Umstandes, daß ein Offizier der deutschen Bundeswehr als syrischer Flüchtling und Asylbewerber anerkannt wurde.

Es ist wohl längst erwiesen – die Antwort lautet: Nein. Aber ungleich schlimmer ist, daß sich diese Frage doch gar nicht stellt. Denn tatsächlich ist es dem Staat „schnurzegal“, die Aufgaben zu erfüllen, die er dem Bürger schuldet. Es kümmert den Staat nicht. Er gibt sich nicht einmal mehr besondere Mühe, den Anschein zu erwecken.

Und der Bürger? Der läßt den Staat gewähren. Er geht eher gegen Menschen auf die Straße, die auf Basis ihrer demokratischen Grundrechte eine von der verordneten Gesinnung abweichende Meinung äußern.

Historiker der Zukunft werden sich fragen, ob denn das Übel vom Staat ausging oder von den Bürgern…

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Die Grünen nehmen sich der drängendsten Probleme Deutschlands an

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 3. 5. 2017

Deutschland hat ein ernstes Problem: Auf den Formularen für die Einkommenssteuer steht zuerst der „Ehemann“, an zweiter Stelle die „Ehefrau“. Dabei kann es doch auch sein, daß die mehr verdient als ihr Mann. Wie konnte das all‘ die Jahre überhaupt gutgehen?

„Es wird Zeit, daß Frauen auch in den Köpfen von Steuerbeamten gleichgestellt werden“, zitiert die ZEIT die Grünen Bundestagsabgeordnete Lisa Paus. Und tatsächlich, während sonst in der Gesellschaft (also: Gesellschaft, nicht Parallelgesellschaft wie etwa Migrantenunterkünfte oder nahöstliche Familienclans) die Gleichberechtigung von Mann und Frau seit langem – überwiegend – selbstverständlich ist, gilt dies nicht für die Finanzämter! Egal ob männliche oder weibliche Angestellte, sie alle dort kennen den Begriff „gleichgestellt“ ausschließlich in Zusammenhang mit Einkunftsarten. Wofür man Verständnis haben muß, halten sie doch tagaus tagein diese irreführenden Formulare in den Händen.

Den Grünen, die sich damit übrigens für eine kommende Regierungsbeteiligung qualifizieren, ist es zu verdanken, daß dieses stille Drama endlich an’s Licht gekommen ist. Jetzt braucht es aber eine „nationale Kraftanstrengung“ (Zitat Merkel, freilich in anderem Zusammenhang), die Finanzbeamten aus ihrem finsteren Gesellschaftsbild der Fünfzigerjahre hervor zu holen.

In den Köpfen männlicher muslimischer Zuwanderer, meist „Flüchtling“ genannt, hat die Abgeordnete Paus Frauen ja sicherlich schon erfolgreich gleichgestellt. Auch mit Formularen?

Die Post – äh…

Posted in Gesellschaft, Verschaukelt, Wirtschaft by Verfasser on 28. 4. 2017

Die Deutsche Post verkündet, in der Logistik bis 2050 komplett emissionsfrei sein zu wollen. Das soll durch Effizienzsteigerung und insbesondere durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen geschehen. Jubelrufe, tosender Beifall aus Politik und Medien!

Einmal mehr werden wir in Sachen Energiewende – freilich bei weitem nicht nur da – für dumm verkauft.

Einserseits sollen ja bereits ab 2030 keine Pkw mehr mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Die Post will sich danach also für ihre Kleintransporter und Lkw noch satte 20 Jahre Zeit lassen.

Bemerkenswerter aber ist: Elektrofahrzeuge werden angetrieben von – äh, elektrischem Strom. Und woher kommt der? Aus – äh, Kraftwerken. Und aus was für welchen? Selbst die in dieser Hinsicht nicht unbedingt für Objektivität stehende Bundesregierung geht für 2050 noch von etwa 20% fossilen Energien aus (hier Seite 2 und hier). Wie realistisch das ist, lassen wir einmal hier außer acht. Heißt aber, daß die Transporter der Post faktisch selbst dann nicht emissionsfrei fahren, wenn man alle sonstigen Faktoren (Produktion, Wartung, Entsorgung) ignoriert und nur unmittelbar den Antrieb betrachtet.

Darüber hinaus ist – zumindest heute – Prinzip, daß die Transporter tagsüber ausliefern, also unterwegs sind, und nachts in der Halle stehen, also laden könnten. Nachts – äh, scheint aber keine Sonne, Photovoltaik als Erzeuger entfällt also komplett. Stattdessen müssen konventionelle Kraftwerke den Wind unterstützen oder, falls er eben nicht weht, sogar ersetzen. Bei der Versorgung aller Elektroautos, Beleuchtungen, Computer, Fernseher, Waschmaschinen, Aufzüge, Krankenhäuser und so fort.

Die vollmundige Ankündigung der Post ist also – äh, Quatsch.

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Problembedürfnis oder Bedürfnisproblem?

Posted in Gesellschaft, Politik, Verschaukelt by Verfasser on 28. 4. 2017

Ich kenne einige Schwule und Lesben, leider aber – zumindest wissentlich – keine Menschen, die sich zu einer der übrigen 56 bei Facebook möglichen Geschlechtsangaben bekennen. Zu gerne würde ich von denen wissen, ob es ihnen auch bei dringendem Bedürfnis nicht gelingt, sich im öffentlichen Raum für eine der beiden Toiletten „Damen“ oder „Herren“ zu entschieden. Oder ob sie dann zwar eine davon aufsuchen, dies für sie aber so schlimm ist, daß es für alle anderen den Bruch mit einer viele Jahrhunderte alten und nicht grundlos eingeführten Sitte begründen soll.

Und ob diese Menschen fortan weniger unter ihrer psychischen Anomalie – das ist es nicht nur nach gesundem Menschenverstand, sondern auch wissenschaftllich, und das sollte man auch so benennen – leiden, wenn sie bei Bedürfnisanstalten außen an der Tür zwar keine „Weiblein“ und „Männlein“ mehr vorfinden, drinnen aber durchaus!

Sollte einer von ihnen dies hier lesen, erkennt er (= der Mensch) hoffentlich, daß ich mich hier keineswegs über ihn lustig mache. Sondern über den absurden Popanz, der seinetwegen mit Klohäuschen veranstaltet wird.

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Ununbeholfen?

Posted in Gesellschaft, Verschaukelt by Verfasser on 14. 4. 2017

Warum verwenden gerade die Menschen, die sich für gebildet halten, so gerne „Un-Worte“? Also etwa „unweit“ anstatt „nahe“. Oder „unlängst“ anstatt „kürzlich“. Oder „ungut“ anstatt „schlecht“. Ist es besonders kultiviert – Verzeihung: ununbeholfen -, nicht das zu sagen, was man meint, sondern das, was man eigentlich nicht meint, durch „un“ in’s Gegenteil zu verkehren, um es dann anstatt des unmittelbar (!) passenden und frei verfügbaren Begriffs zu benutzen?

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Maas ist nicht Vater, sondern Kind von „1984“

Posted in Gesellschaft, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 14. 4. 2017

Irgendwo las ich neulich einen Beitrag, in dem der Autor die Hoffnung wagte, daß der Bundestag das Zensurgesetz von Heiko Maas ablehnen würde. Schließlich seien doch viele der Abgeordneten Juristen.

Ich hingegen fürchte das Schlimmste. Der Bundestag ist – evident! – seit langem nichts anderes mehr als ein Abnick-Organ für Regierungsbeschlüsse und Kanzlerinnenerlasse. Funktional bildet er ganz von selbst das, wozu Präsident Erdogan das türkische Parlament unter internationaler Ächtung erst aufwendig umbauen muß.

Kaum einer unserer Abgeordneten wird den Schneid haben, sich der Gesinnungsdiktatur in den Weg zu stellen, die jeden Freigeist, jeden Kritiker zum Rechtspopulisten oder Neonazi erklärt. Es werden wie üblich die Ränge im Plenum zu zwei Dritteln unbesetzt sein und es wird wie üblich heißen: „Der Bundestag hat mit den Stimmen der Union, SPD und der Grünen das Gesetz verabschiedet“.

Spätestens das sollte uns klarmachen: Das Bübchen Maas selbst ist gar nicht die Wurzel des Übels. Tut den weg, dann kommt ein anderer. Der Geist „1984“ ist längst in der Atemluft, im Trinkwasser. Deshalb ist es auch so absurd, wenn nach den Terroranschlägen – mit denen wir der Regierung zufolge nun eben leben müssen – trompetet wird: „Wir lassen uns unsere freie Art zu leben nicht nehmen“. Sie ist doch bereits dahin. Und das hat diesmal tatsächlich nichts mit dem Islam zu tun.

 

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