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Mal wieder der Ausweis

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 25. 5. 2017

Du liebe Güte, das gibt’s doch nicht! Hat der IS den islamistischen Selbstmordattentätern bei Todesstrafe (Witz) vorgeschrieben, auf jeden Fall sicherzustellen, daß am Tatort ihr Ausweis – oder wenigstens ein vergleichbares Identitätsdokument – gefunden wird?

Jetzt haben sie in Manchester auch wieder den Ausweis des Terroristen entdeckt. Er sprengt sich, wie es so beharrlich wie unsinnig heißt, „in die Luft“, der eigene Körper zerfetzt wie die der 22 Opfer. Aber der Ausweis, der widersteht der Explosion. Wie an 9/11, wo Ermittler im kaum überschaubaren Trümmerfeld und Ascheregen die lediglich ein wenig angesengten Ausweise der Attentäter fanden.

Wenn verhindert werden soll, daß sich Leute finstere Verschwörungstheorien zurechtlegen, dann wäre es angebracht damit anzufangen, nicht an jedem Anschlagsort mit beeindruckender Regelmäßigkeit die Ausweise der Attentäter zu „finden“.

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Auf Incirlik können Flugzeuge landen

Posted in Medien, Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 19. 5. 2017

Die Türkei verbietet (wieder einmal) Deutschen Bundestagsabgeordneten den Besuch der Deutschen NATO Truppen auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik. Und die Bundesregierung gibt sich empört, spricht (wieder einmal) von „nicht akzeptabel“ – offensichtlich die diplomatische Floskel für gerade das Gegenteil.

Da macht Tomas Spahn in einem Artikel bei Tichy’s Einblick auf etwas aufmerksam, was ich bisher nirgendwo sonst, weder bei unseren tapferen Leitmedien noch bei den empörten Politikern vernommen habe: Der Besuch der Abgeordneten wäre überaus einfach – sie müßten nur dorthin fliegen.

Incirlik ist ein Luftwaffenstützpunkt, schon vergessen? Er hat eine 3km lange und 45m breite Landebahn, da könnte problemlos ein Airbus A319 oder eine Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft der Bundeswehr landen. Auch NATO Flugzeuge kämen inbetracht, es handelt sich ja um einen NATO Stützpunkt. Wenn sich also die besuchswilligen Bundestagsabgeordneten mit einer solchen Maschine auf den Weg dorthin begeben würden – was sollte Erdogan dagegen unternehmen? Sie abschießen?

Spahn stellt daher zurecht die Frage: Warum fliegen die dann nicht? Warum gibt sich die Regierung der Bundesrepublik Deutschland empört, aber hilflos – obwohl sie es gar nicht ist? Und ich frage hinterher: Warum lese ich bei unseren stolzen „Leitmedien“ nirgends etwas darüber?

Wozu sollte das gut sein?

Posted in Medien, Politik, Verschwörungstheorie by Verfasser on 19. 5. 2017

Die Nachdenkseiten bringen die Übersetzung eines sehr, sehr langen Artikels im britischen Guardian. Dessen Autorin Carolyn Cadwalladr stellt das Ergebnis ihrer Recherchen dar, und das taugt durchaus als Verschwörungstheorie. Kurz: Der Brexit sei das Produkt einer Manipulation der Massen durch den US Milliardär Robert Mercer.

Diese Manipulation soll durch Microtargeting erfolgt sein, also durch paßgenau auf bestimmte Zielgruppen abgestimmten Beschuß mit Botschaften vorwiegend in sozialen Medien, und da insbesondere bei Facebook.

Aha. Es ist noch nicht lange her, da erklärte man uns, die „alten weißen Männer“ hätten die Jugend Großbritanniens um ihre Zukunft betrogen, indem gerade sie für den Brexit stimmten. Die aufgeklärte, urbane Jugend hätte Remain gewählt und Leave nur der dumpfe Pöbel vom Land. Die „alten weißen Männer“ sind aber gerade nicht das typische Facebook-Klientel. Und hätte wirklich jemand den Aufwand treiben müssen, gerade sie vom Brexit zu überzeugen?

Weiters mutmaßt die Autorin, das ganze sei erfolgt, um Großbritannien im Einfluß der USA zu halten. Aber bestand da wirklich eine Gefahr? Schon vergessen wie spontan beispielsweise Tony Blair in den (völkerrechtswidrigen) Krieg gegen den Irak folgte? Und übersehen, daß England nie so richtig in der EU angekommen war, siehe etwa den Euro? Wäre es darüber hinaus aus Sicht der Vereinigten Staaten strategisch nicht klüger gewesen, UK als ein „U-Boot“ in der EU zu belassen?

Ich interessere mich für Verschwörungstheorien, weil allzuoft die Mächtigen diejenigen damit diffamieren, die ihnen auf die Schliche gekommen sind. Aber bei Carolyn Cadwalladr vermisse ich die Plausibilität.

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Nicht einhundertvierundneunzig. Einer. Vielleicht.

Posted in Forschung, Gesellschaft, Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie, Wissenschaft by Verfasser on 12. 5. 2017

Es wird 194 verschiedene Wege geben, die Pariser Klimaziele zu erreichen. Ich bin sicher, die USA werden ihren eigenen Weg finden, die Ziele und den Vertrag umzusetzen.

Damit zitiert die tagesschau bewundernd Federica Mogherini, wie sie US-Präsident Donald Trump vor „Alleingängen warnt“.

Es wird – diese Vorhersage wage ich! – allenfalls einen einzigen Weg geben, die „Pariser Klimaziele“ zu erreichen: Zufall. Sollte die Erderwärmung tatsächlich in den nächsten Jahrzehnten unter einem Mittelwert von 2°C gegenüber der sogenannten vorindustriellen Zeit bleiben, dann hat das rein gar nichts mit irgendwelchen Maßnahmen der tapferen Weltenretter zu tun. Und nichts mit einem „Kampf“ gegen das böse CO2 (dazu ist genug gesagt in diesem Blog). Denn die gobale Durchschnittstemperatur ist nicht, ich wiederhole: nicht maßgeblich vom Menschen beeinflußbar. Dafür gibt es klare Evidenz, hingegen bis heute keinen, ich wiederhole: keinen wissenschaftlichen Nachweis* für das Gegenteil – auch wenn beharrlich der Anschein erweckt wird.

Und irgendwann, ob mit einer Menscheit auf der Erde oder ganz ohne sie, wird die Durchschnittstemperatur viele Grade höher sein, wie oft in der Geschichte der Erde, und dann wieder viele Grade niedriger, wie oft in der Geschichte der Erde. Das werden die Pariser Protagonisten natürlich nicht erleben. Aber sollte es dann noch Menschen geben, werden die über „Klimaschutzabkommen“ lachen – wie wir heute über die Vorstellung, die Ede sei eine Scheibe.

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* Umgekehrt belegen viele wissenschaftliche Studien, daß der CO2-Gehalt der Atmosphäre der Erderwärmung nachfolgt, sie also logisch nicht verursachen kann. Aber solche Forschungsarbeiten, wie diese hier der Universität Bonn, schaffen es nicht in’s Licht der Öffentlichkeit. Nicht weil sie unseriös wären. Sondern weil sie ein gigantisches Kartenhaus zum Einsturz brächten.

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Alles fake! Der Russe war’s!

Posted in Medien, Politik, Verschwörungstheorie by Verfasser on 6. 5. 2017

Was für ein überaus merkwürdiger „Zufall“: Macron wurde „gehackt“ und zehntausende Dokumente bei Wikileaks veröffentlicht. Unmittelbar bevor den Wahlkämpfenden öffentliche Stellungnahmen untersagt sind, weil in manchen französischen Übersee-Departements bereits die Wahl beginnt. Seltsam.

Jetzt machen wir doch mal den „Faktenfinder“. Heißt, wir spekulieren.

These 1: Das wurde von Macron’s Seite selbst lanciert. Damit er nun wie ein Opfer wirkt und ein paar Mitleids- und Racheprozente kassiert. Daß er sich, der Frist wegen, nicht mehr regelgerecht als Opfer inszenieren kann, könnte dabei noch ein kluger Schachzug sein. Es verstärkt die Opferrolle, schließt aber das Risiko taktischer Fehler aus.

These 2: Es waren Macron’s Gegner. Die sich sagten, was bei Clinton v/s Trump funktionierte (zumindest behauptet Clinton diese Kausalität), müßte bei Macron v/s Le Pen auch wirken. Dann bliebe pikant, daß angeblich unter vielen echten auch manche gefälschte Dokumente seien – beeilt sich Macron’s Team, darauf hinzuweisen. Wenn sich da also belastendes Material findet, dann ist das  selbstverständlich alles fake!

Und alle sagen: Der Russe war’s. Das hat sich ja inzwischen eingespielt. Wann immer ein wahlkämpfender Elitepartner (also Wunschkandidat der Eliten) in Bedrängnis gerät, hat das der dämonische Putin veranlaßt. Im Falle Frankreich’s ist das ein Selbstläufer: Schließlich wird Le Pen ja sozusagen von Rußland finanziert.

Willkommener (oder sogar geplanter) Collateral-Nutzen: Der deutsche Wähler wird schon einmal eingenordert. Wann immer hier etwas an’s Licht kommt, das die Union, notfalls vielleicht auch die SPD, diskreditiert – alles fake! Der Russe war’s!

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Laßt den doch machen!

Posted in Politik, Verschwörungstheorie by Verfasser on 4. 5. 2017

Der Präsident des Verfassungsschutzes, Maaßen, warnt vor dem finsteren Russen. Es gäbe schon jetzt Anzeichen für dessen Versuche, die Bundestagswahl zu beeinflussen. Manch einer mag nun denken: Ach ja, und da soll sich Putin tatsächlich Chancen ausrechnen, die Linke oder die AfD an die Regierung zu bringen und Sarah Wagenknecht oder Alice Wedel zum Kanzler zu machen?

Merkel hingegen hat „keine Angst vor einer möglichen russischen Einmischung in den Wahlkampf„. Aus gutem Grund: Putin will gar nicht die Wagenknecht – er will Merkel! Denn die deutsche Überlegenheit, wirtschaftlich wie moralisch, war ihm immer schon ein Dorn im Auge. Aber mit Merkel, das sieht er ja, ist damit Schluß. „Ein rapide verfallende Infrastruktur, Abwanderung der wissenschaftlichen und technischen Intelligenz, marode Schulen mit unbenutzbaren Toiletten, die stetig sinkenden Bildungsstandard bieten“ (Zitat Vera Lengsfeld). Dazu Zensur, Staatsmedien (nicht de jure, aber de facto, da Propagandagleichklang), wackelige Energieversorgung, schrottreifes Militärgerät, Funktionärsherrschaft – und ein Präsidialsystem ohne störende Opposition.

Nochmal ein paar wenige Jahre Merkel, so Putin’s – evidenzbasiertes – Kalkül, dann kann Deutschland ihm nicht mehr auf der Nase herumtanzen. Dann kann umgekehrt er vielleicht sogar das Land demütigen: dort Entwicklungshilfe leisten und den moralischen Zeigefinger heben.

Aber – was will denn jetzt eigentlich der Maaßen da noch?

Anetta ruft den Heiko an, ob man da nicht was machen kann

Posted in Medien, Politik, Verschwörungstheorie by Verfasser on 17. 2. 2017

Der Berliner Rechtsanwalt und Steuerberater Ansgar Neuhof hat sich hier die veröffentlichten Bilanzen der Amadeu-Antonio-Stiftung (wegen der Beauftragung durch Justizminister Maas und Leitung durch eine ehemalige Stasi IM auch „Maasi“ genannt) vorgenommen. Wenn ich – selbst ein bilanzierender Unternehmer – mir seine Erkenntnisse ansehe, dann müßte meinem laienhaften Verständnis nach nun ganz schnell etwa folgendes passieren:

Das zuständige Finanzamt nimmt unverzüglich eine Betriebsprüfung vor. Gegen die Vorsitzende der Stiftung, Anetta Kahane (ehemals IM Victora), wird – als Verantwortliche – wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung und Untreue strafrechtlich ermittelt. Der Stiftung wird der Status der Gemeinnützigkeit aberkannt. Der Bundesjustizminister beendet die Zusammenarbeit mit der Stiftung und distanziert sich „tief enttäuscht“. Alle öffentlichen Zuwendungen werden eingefroren, vielleicht gar zurückgefordert. Das Thema geht groß durch die Medien.

Nur – dann stünde der Heiko ziemlich dumm da. Und der „Kampf gegen Rechts“ auch. Das wäre also „Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremisten“ und würde sowieso Rassisten und Neonazis (ach ja: und der AfD) „in die Hände spielen“. Was könnte also stattdessen geschehen?

Ein Vorgesetzter könnte im Gespräch mit einem plichtbewußten, motivierten Finanzbeamten ein paarmal das Wort „Karriere“ fallen lassen. Bald danach könnten „berichtigte“ Unterlagen eintreffen. Die im Web bereitgestellten Dokumente könnten ausgetauscht, auf Nachfrage von einer versehentlichen Veröffentlichung einer unfertigen Vorabversion gesprochen werden. Zwei Bundesministerien, das für Justiz und das für Finanzen, könnten ein paar fachkundige Helfer abordnen zum Nachwischen. Ja, das könnte gutgehen.

Wenn die Medien mitmachen. Wenn sie solange wegschauen, bis es nichts mehr zu sehen gibt. Aber müssen Frau Kahane und Herr Maas sich da wirklich Sorgen machen? Wo es doch um die gute Sache geht?

Anatolisches Wintermärchen

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 2. 2. 2017

„Verehrter Herr Präsident, was Sie hier in Ihrem eigenen Land machen, da will ich mich gar nicht einmischen, das ist doch Ihre Sache. Das geht mich ja gar nichts an. Aber bitte verstehen Sie, ich muß nachher vor den Kameras etwas sagen wegen der Sache mit den Verhaftungen, dem Parlament und so. Das erwarten alle, und wenn ich es nicht tue, dann wird nachher noch viel, viel mehr darüber geredet, wird noch viel mehr auf die Türkei geschaut. Und für mich selbst sähe das auch nicht gut aus, Sie wissen doch, wie die alle schon reden. Sie wollen, verehrter Herr Präsident, nach unseren Wahlen doch nicht lieber mit Martin Schulz zu tun haben?“

„Gut, Frau Merkel. Dann sagen Sie da was – aber ich warne Sie: Wenn das aus dem Ruder läuft, wenn das so aussieht, als würden Sie versuchen mich zu belehren, dann verliere ich die Geduld. Dann schicke ich Ihnen die Flüchtlinge, mir reicht jetzt schon, was ich mir ständig anhören muß. Ich bin der Präsident und das ist mein Land, über das Sie da reden! Und deshalb werde ich dann auch etwas für die Kameras haben: Nämlich, daß wir hier in der Türkei von niemandem Ratschläge brauchen. Verstanden?“

Und nachdem das – unter Ausschluß jeglicher Öffentlichkeit – geklärt ist, treten Recep Tayyip Erdogan und Angela Merkel vor die Kameras und sagen, was sie gesagt haben, daß sie sagen werden. Und unsere Medien sowie der Herr Seibert bejubeln die Kanzlerine dafür, daß sie unmißverständlich die Frage der Menschenrechte in der Türkei angesprochen habe. Daß sie selbstverständlich nicht dem einen – Erdogan – durchgehen lasse, wofür sie den anderen – Trump – in die Schranken verweise.

Oder auch nicht

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 10. 1. 2017

Zum Glück kommt den Experten seit vielen Jahren bei der nachfolgenden Aufklärung der sogenannte „Kommissar Zufall“ zu Hilfe. Immer wieder, eigentlich seit 9/11, verlieren Terroristen am Tatort ihre Personaldokumente, die Geldbörse oder auch das Mobiltelefon und lenken so die Ermittler kurz nach der Tat auf die Spur der Übeltäter, die freilich nicht mehr vernommen werden können. Diese merkwürdigen Zufälle seien hier jedoch nur am Rande erwähnt. Sie sind ein durchaus wichtiges Thema, aber nicht heute.

So der frühere Kriminalhauptkommissar Peter Bereit auf der Achse, bezugnehmend auf die Terroranschläge in den USA und Europa. Was würde eigentlich ein Verschwörungstheoretiker angesichts dieser „merkwürdigen Zufälle“ sagen?

Version 1: Die Sicherheitsbehörden wußten von Anschlagsplänen und kannten den Attentäter vorab. Sie hatten ihn aber aus den Augen verloren oder konnten die Hinweise auf das Attentat nicht zu einem plausiblen Gesamtbild verknüpfen. Da sie insofern den Tod vieler Menschen grob fahrlässig verschuldet haben, versuchen sie sich aus der Verantwortlichkeit zu stehlen. Sie placieren Beweisstücke, die erklären sollen, weshalb sie jetzt plötzlich wissen, wer der Täter war. Und sie erschießen ihn, sobald sie ihn wiedergefunden haben, um eine Aufklärung unmöglich zu machen.

Version 2: Die Attentäter wurden vom Staat verdeckt angestiftet und unterstützt, weil der Terror dann als Begründung für eine strengere Gesetzgebung und die Totalüberwachung der Bürger herhalten kann. Oder von den Geheimdiensten, weil die nach erweiterten Befugnissen gierten. Oder von der Regierung, um von kläglicher Hilflosigkeit und Versagen bei ihren politschen Kernaufgaben abzulenken (wag the dog). Natürlich muß auch hier, so oder so, eine Aufklärung verhindert werden, daher – siehe Version 1.

Aber das ist nur üble Verschwörungstheorie. Für die „merkwürdigen Zufälle“ gibt es ganz einfache Erklärungen. Und die werden wir alsbald erfahren.

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Sie werden ihre Kampftechnik verfeinern

Posted in Gesellschaft, Medien, Verschwörungstheorie by Verfasser on 18. 11. 2016

Ich kann Giuseppe Gracia nicht zustimmen, wenn er hier schreibt, nach dem Votum für den Brexit zeige nun der Wahlsieg Donald Trump’s, daß „sich das Volk nicht vom Establishment brainwashen läßt“. Ja, es wurden da gigantische mediale Schlachtformationen aufgefahren und das Volk von allen Seiten unter Beschuß genommen. Und es hat dennoch Trump gewählt (und für den Brexit gestimmt).

Aber: Das war jeweils ziemlich knapp! Trump hat an sich sogar die Stimmenmehrheit verfehlt. Wir sollten uns daher die Frage stellen, wie das jeweilige Ergebnis – Brexit hier, US Präsident da – ausgesehen hätte, wenn es nicht diesen medialen „Brainwash“ gegeben hätte? Zweidrittel zu einem? Oder gar mehr?

Und ich sehe durchaus Grund zur Sorge. Denn es dürfte zutreffen, wenn kritische Journalisten (doch, einige gibt es) ihren Kollegen vorwerfen, sie hätten „nichts gelernt“. Aber sie werden lernen. Sie werden die verlorenen Schlachten nicht etwa als Anlaß für eine selbstkritische Neubesinnung auf ihre wirkliche Aufgabe – Information statt Erziehung – nehmen. Sondern sie werden trainieren und ihre Kampftechnik verfeinern. Und wenn wir berücksichtigen, daß dem „Brainwash“ ja bereits in den Schulen Vorschub geleistet wird, indem dort Ideologien den Lehrplan diktieren – dann kann es nicht mehr lange dauern, bis das endlich Volk macht, was man ihm sagt.

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Da könnt Ihr besser zuhause bleiben

Posted in Gesellschaft, Medien, Verschwörungstheorie by Verfasser on 9. 11. 2016

Wir hören jetzt überall, die „Meinungsforscher“ hätten sich geirrt, als sie Clinton mit knappem bis deutlichem Vorsprung vor Trump sahen. Und wenn das gar kein Irrtum war?

Unbestreitbare, weil belegbare Tatsache ist doch, daß sich der Großteil der US-Medien (nicht anders als bei uns, aber was spielt das für eine Rolle) gegen Trump und hinter Clinton gestellt hat. Sie haben Trump seziert und Clinton balsamiert. Wäre Clinton so schonungslos angegangen worden wie Trump, wäre von ihr wohl kaum etwas übrig geblieben. Umso dramatischer muß übrigens die Unzufriedenheit im Land mit „denen da oben“ sein, wenn Trump sich sogar trotz dieser breiten Front der Meinungsmache durchsetzen konnte.

Kann es nicht sein, daß die veröffentlichten Umfragen ein Phantom waren, auch sie Meinungsmache, indem den Trump-Wählern die Aussichtslosigkeit ihres Unterfangens vorgeführt werden sollte? „Leute, der hat doch eh‘ keine Chance, da könnt Ihr gleich zuhause bleiben; oder wenigstens die kommende Präsidentin stärken – das wollt Ihr doch: einen starken Präsidenten!“

Es ist ja nicht revisionsfest überprüfbar, ob es die wiedergegebenen Umfrageergebnisse so tatsächlich gab. Ob nicht vielleicht bevorzugt da gefragt wurde, wo eher ein Pro-Clinton zu erwarten war. Ob nicht „versehentlich“ Antworten verlorengingen. Ob sich nicht „unbemerkt“ Rechenfehler eingeschlichen haben.

Ist es abwegig sich vorzustellen, daß die Meinungsforschungsinstitute, die ja strukturell auch Teil des „Establishments“ sind, sich – wie die Medien – entweder in aufrechter Überzeugung oder in bezahltem Auftrag als Meinungsgestaltungsinstitute versuchten?

Immer diese Zufälle in Österreich

Posted in Medien, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 14. 10. 2016

Erst werden in Österreich für die Wiederholung der Bundespräsidentenwahl fehlerhafte Briefwahlumschläge verschickt. Der für Anfang Oktober geplante Termin muß daraufhin abgesagt und um zwei Monate verschoben werden (siehe hier). Just in diese Zeit fällt nun auch noch eine Morddrohung gegen Hofer’s Gegenkandidaten van der Bellen. Von Rechtsradikalen, wird gleich gemutmaßt. Er wird deshalb unter Polizeischutz gestellt.

Ein Verschwörungstheoretiker könnte nun folgendes konstruieren: Hofer als Bundespräsident soll unter allen Umständen verhindert werden (er ist ja ein Rechter, halt, gibt’s nicht mehr, also ein Rechtspopulist). Im September aber sieht es noch nicht so aus, als könnte stattdessen van der Bellen eine sichere Mehrheit erreichen. Also muß der Wahltermin verschoben werden – dazu der Trick mit den Briefumschlägen. In den Winter hinein, wenn erfahrungsgemäß kaum noch „Flüchtlinge“ kommen und die Motivation in der Bevölkerung schwinden könnte, deshalb den rechten Norbert Hofer zu wählen. So wird außerdem Zeit gewonnen für, sagen wir, „begleitende Maßnahmen“. Eine Morddrohung aus der rechten Ecke diffamiert einerseits das Hofer-Lager. Andrerseits verleiht sie van der Bellen einen Märtyrer-Status. Sowas kommt immer gut an. In sich durchaus stimmig, oder?

(Der Ausgewogenheit halber sei darauf hingewiesen, daß nun der Morddrohende gefaßt worden sein soll. Wie so oft: nur ein verwirrter Einzeltäter. Da man ihn aber „aufgrund seines Gesundheitszustandes“ gleich wieder auf freien Fuß setzte, bleibt van der Bellen wohl unter Polizeischutz?)

Und noch ein ganz blöder Zufall

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 10. 9. 2016

Weil wir gerade bei Verschwörungstheorien waren – schon wieder so ein merkwürdiger Zufall (aufmerksam wurde ich durch Henryk M. Broder auf der Achse):

Das Landgericht Mainz verhandelte das Strafverfahren gegen einen Syrer (!), der in einer Migrantenunterkunft (die Presse nennt es „Flüchtlingsunterkunft“) Feuer legte und mit Hakenkreuzschmierereien eine falsche Fährte legte.

Durch einen ganz unglücklichen Zufall stand aber der Termin der zwingend öffentlichen Verhandlung nicht auf dem den Medien regelmäßig zur Verfügung gestellten Terminplan. Und als die Allgemeine Zeitung Rhein-Main Presse bei Gericht anfragte, erhielt sie sogar am Tage der Urteilsverkündung zur Auskunft, ein Verhandlungstermin stehe nicht fest, die Angelegegenheit liege noch bei der Staatsanwaltschaft.

Ein „Versehen“, sagt der Mediensprecher (ein Richter übrigens).

Ja, ein ganz blödes Mißgeschick. Und daß es bei gerade bei so einem Prozeß geschah, ist wirklich nur ein Zufall.

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Hier der Link zum Artikel der Allgemeinen Zeitung. Daß sie berichtet ist gut. Aber weil sich da erst einmal unverschämt tonnenweise Werbung öffnet, empfehle ich den Klick nur jenen, die den obigen Ausführungen mißtrauen.

Ein merkwürdiger Zufall

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 9. 9. 2016

In den aktuellen Umfragen zur anstehenden Wiederholung der Bundespräsidentenwahl in Österreich liegt der Kandidat der FPÖ, Norbert Hofer, deutlich vor dem Grünen Alexander van der Bellen. Auch wenn andere Institute teilweise ein leicht umgekehrtes Verhältnis erforscht zu haben angeben, ist doch zumindest höchst fraglich, ob der „böse Rechtspopulist“ zurückgedrängt werden kann.

Wir haben bei der ersten Wahl im Mai gesehen, was das österreichische (und deutsche) Echo auf die Stärke Hofers war. Das politische Establishment ist eindeutig positioniert: Hofer muß verhindert werden. Und dafür stehen die Chancen derzeit gar nicht gut.

Da kommt frisch die Meldung herein, die Wiederholungswahl könne vielleicht nicht, wie vorgesehen, am 2. Oktober stattfinden und müsse verschoben werden. Grund: Die Briefwahlumschläge kleben schlecht.

Die Bundespräsidentenwahl in Österreich – dort spielt der Bundespräsident eine viel direktere politische Rolle als in Deutschland – wird wesentlich von der „Flüchtlings“-Politik bestimmt. Und aktuell steht es gar nicht gut für „gegen Hofer“ (es geht ja niemanden um den alten, müden, blaßgrauen van der Bellen an sich – ohne Hofer hätte der einstellige Prozentwerte). Aber in ein paar Monaten ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Die Zuwandererströme sind dank geschlossener Balkan-Route nahezu versiegt, im Winter werden es dann nochmals weniger. Und so ist beim Wahlvolk bald vielleicht vergessen, worüber jetzt noch Zorn glüht.

Wenn es also für diejenigen, die Hofer verhindern wollen, darum gehen muß, Zeit zu schinden – wäre da nicht eine Idee willkommen, die so absurd und peinlich ist, daß niemand ernstlich auf den Gedanken einer geschickten Manipulation kommen kann?

Climate change lobby wants to kill free speech

Immer wieder graben „investigative“ Journalisten aus, wo irgendwelche verachtungswürdigen und rückwärtsgewandten Konzerne aus dem Umfeld der konventionellen Energie (Ölfirmen, Kohlekraftwerksbetreiber etc) Studien kaufen, wonach der Klimawandel erstens nicht stattfände („Klimaleugner“) oder zweitens jedenfalls nicht dem anthropogenen CO2 zuzurechnen sei. Abgesehen davon, daß es für beide Positionen seriöse wissenschaftliche Grundlagen gibt – anders als für die Theorien des sogenannten Weltklimarates – ist vielleicht noch bemerkenswerter:

Die „Climate change lobby“ versucht wiederholt, wissenschaftlich fundierte Veröffentlichungen, die den menschengemachten Klimawandel infragestellen oder sogar widerlegen, zu verhindern. Und sie hat Erfolg damit. Das berichtet, übrigens nicht als erster, jüngst die altehrwürdige englische Times (hier vom Global Warming Policy Forum wiedergegeben, weil bei der Times selbst hinter einer Paywall).

Wenn uns nur noch Informationen erreichen, die eine bestimmte Behauptung aufstellen, und wenn widersprechende Informationen verfemt oder versteckt werden, dann müssen wir irgendwann glauben, was „alle“ behaupten.

Verschwörungstheorie! Warum sollten die das tun? Das habe ich bereits vor fünf Jahren geschrieben. Zum will kein Wissenschaftler seine Reputation und den Geldsegen aus den Fördertöpfen verlieren indem er einräumt: „Wir haben uns geirrt“. (Deswegen geschieht das Zurückrudern etwa in den Berichten des Weltklimarates nur da, wo es die Evidenz erzwingt, nur stückchenweise und nur im ausführlichen Teil, den sowieso kaum einer liest.) Zum anderen ist CO2 inzwischen ein gigantes Geschäftsmodell, für die Wirtschaft wie auch für den Staat (CO2-basierte Steuermodelle). Diese Pfründe werden verteidigt solange es geht udn mit allen Mitteln.

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Flüchtlinge im Kinderzimmer

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 23. 2. 2016

Wenn ich ein sogenannter Verschwörungstheoretiker wäre, dann würde ich wohl mutmaßen, daß die „Flüchtlingskrise“ ein Kunstprodukt ist. Gezeugt, gesäugt und gezogen nicht trotz, sondern gerade wegen der dramatischen gesellschaftlichen Folgen.

Die großherzige Einladung unserer lieben Angela vom freundlichen Gesicht an alle Mühseligen und Beladenen dieser Welt (insbesondere freilich an die syrischen Ärzte und Ingenieure) bestimmt seit einem halben Jahr den medialen und politischen Alltag. So kann die Politik unauffällig und – fast – am Bürger vorbei lauter Schweinereien machen, die unser Leben ähnlich dramatisch einschränken werden wie der spätestens jetzt zu Deutschland gehörende Islam: Vorratsdatenspeicherung und anlaßlose Bespitzelung, TTIP mit Investorengerichtsbarkeit, Absenkung von Sozialstandards, Infrastrukturinvestitionsstop und Privatisierung wegen „schwarzer Null“, dramatisch steigende Strompreise wegen Subventionierung einer surrealen Energiewende und vieles mehr. Außerdem fällt so kaum auf, daß Deutschland auf eine erneute Banken-„Rettung“ hinarbeitet, Griechenland im besonderen und Europa im allgemeinen kaputtdominiert und wieder in den Krieg zieht für eine Sache, die aber gar nicht seine ist. Auch die Liste ließe sich fortsetzen.

Hier und da berichten die Medien. Aber als Begleitmusik, die sich beliebig leiser drehen läßt. Hingegen werden wir jeden Tag überschüttet mit Meldungen zu den „Flüchtlingen“. Nicht daß die Entwicklung nicht tatsächlich längst ein bedrohliches, ja bereits unausweichlich zerstörerisches Ausmaß angenommen hätte. Aber ist das „passiert“ oder wurde es „inszeniert“, um die quengelnden Rotznasen zu beschäftigen, damit die Eltern im Schlafzimmer…

 

Noch mehr Zufälle

Posted in Medien, Politik, Verschwörungstheorie by Verfasser on 25. 11. 2015

Wenn wir schon bei Zufällen sind: Am Morgen des Tages der Anschläge von Paris gab es dort eine großangelegte Notfall-Übung, in der das Szenario „mehrere Anschläge an verschiedenen Orten“ trainiert wurde (Bloomberg). Ja, und einige Zeit später – geschieht genau das.

Tun wir dies meinetwegen als tragischen Zufall ab. Aber Telepolis, nicht unbedingt ein Hort für finstere Verschwörungstheorien, bringt einen Beitrag des Journalisten Paul Schreyer, wonach solche Übungen auffallend oft schweren Attentaten vorausgingen: „Paris 2015, Boston 2013, Norwegen 2011, London 2005, Madrid 2004, New York und Washington 2001“.

Ich war mehrere Jahre im Rettungsdienst und Katastrophenschutz tätig, teils in leitender Funktion. Ein, zwei solcher „Zufälle“ kann ich mir vorstellen. Aber diese Häufung finde ich erstaunlich. Zwar betrachten wir fünfzehn Jahre und fünf Länder. Aber andererseits werden in denen – anders als im Nahen Osten oder in Afrika – Anschläge solcher Dimension vergleichsweise selten verübt. Und Großübungen der Einsatzdienste, „passende“ zumal, sind wiederum nicht so häufig, daß ein mehrmaliges zeitliches und örtliches Zusammenfallen mit diesen Attentaten statistisch zu erwarten wäre.

Übrigens scheinen die Medien über diese Übung in Paris kaum berichtet zu haben.

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