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Wir lesen

  • Sahra Wagenknecht, Freiheit statt Kapitalismus, Kindle Edition (oder Campus Verlag), 2012
    Im ersten Teil liefert Wagenknecht eine ideologiefreie Analyse des status quo, der kaum ein „billig und gerecht Denkender“ widersprechen wird. Ihre Lösungsansätze im zweiten Teil sind zumindest der Diskussion würdig und allemal vielversprechender als ruinösen Werkzeuge des Neoliberalismus.
  • Heiner Flasbeck, Zehn Mythen der Krise, Kindle Edition (oder Suhrkamp Verlag), 2012
    Mythen ist vielleicht zu verharmlosen, Lügen wäre treffender. Wichtig für alle, die mitreden – und sich ärgern – wollen.
  • Tim Jackson, Wohlstand ohne Wachstum, München, 2011
    Klug und ideologiefrei erinnert Jackson, daß in einer begrenzten Welt – natürlich – ständiges Wachstumsstreben keine Option sein kann. Und er macht realistische Vorschläge, wie Alternativen aussehen könnten. Leider ist er allerdings in der noch vorherrschenden CO2-Irrlehre verfangen und widmet diesem Thema daher gefährlich viel Aufmerksamkeit.
  • William Easterly, Wir retten die Welt zu Tode, Frankfurt am Main, 2006
    Passender ist der englische Originaltitel: The White Man’s Burden – Why the West’s Efforts to Aid the Rest Have Done So Much Ill an So litte Good. Easterly belegt die falschen Rezepte der gängigen „Entwicklungshilfe“. Leider bleibt die Chance ungenutzt, den ethischen Sinn der Hilfe überhaupt zu hinterfragen.
  • Thilo Bode, Die Essensfälscher, Frankfurt am Main, 2010
    Vordergründig geht es um die alltäglichen Verbrauchertäuschungen der Lebensmittelindustrie. Dahinter aber steht die Willfährigkeit der Politik gegenüber einer mächtigen Lobby der Nahrungsmittelkonzerne.
  • Klaus Norbert, Die Einflüsterer, München, 2010
    Norbert zieht hier so richtig vom Leder, ein wenig reißerisch, aber es werden einige Ungeheuerlichkeiten entlarvt, mit denen uns Medien und Politik einlullen wollen.
  • Albrecht Müller, Meinungsmache, München, 2009
    Untertitel „Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen“. Das Buch leidet allerdings etwas unter der Überbetonung einer Neoliberalen Verschwörung und zu häufiges Lob der eigenen „Nachdenkseiten“.
  • Wilfried Bommert, Kein Brot für die Welt, München 2009
    Analysiert die katastrophalen, durch Kurzsichtigkeit und Lobbyismus gesteuerten Fehlentwicklungen bei der Welt-Ernährung.
  • Udo Pollmer und Susanne Warmuth, Lexikon der populären Ernährungsirrtümer, München 2002
    Räumt mit so manchem Irrglauben auf, der uns zu vermeintlich gesunden Lebensmitteln greifen läßt.
  • Udo Pollmer, Gunter Frank und Susanne Warmuth, Lexikon der Fitness-Irrtümer, Frankfurt 2003
    Aufgezeigt werden wissenschaftlich nicht haltbare Lehrmeinungen, die oft noch immer – wider besseres Wissen? – von Ärzten, Verbänden und Krankenkassen verbreitet werden.
  • Hans-Peter Beck-Bornholdt und Hans-Hermann Dubben, Der Hund, der Eier legt, Hamburg 2006
    Lehrt uns, wie wenig wir wissenschaftlichen Veröffentlichungen glauben dürfen, Schwerpunkt Statistik-Manipulation.
  • Werner Tiki Küstenmacher mit Lothar J. Seiwert, simplify your life, Frankfurt/Main 2005
    Der Klassiker, der uns zwar wohl kaum „glücklicher“ leben läßt, wie der Untertitel behauptet, aber immerhin auf ganz praktische Art Ansätze dafür bieten kann.
  • Max Otte, Der Informationscrash, Berlin 2009
    Der Titel ist irreführend, Ökonom Otte zeigt auf, wie unsere Entscheidungsfähigkeit durch gezielte Miß- oder gar Desinformation beeinträchtigt wird – nicht nur in Finanzsystemen.
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