ructo…

Mal wieder der Ausweis

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 25. 5. 2017

Du liebe Güte, das gibt’s doch nicht! Hat der IS den islamistischen Selbstmordattentätern bei Todesstrafe (Witz) vorgeschrieben, auf jeden Fall sicherzustellen, daß am Tatort ihr Ausweis – oder wenigstens ein vergleichbares Identitätsdokument – gefunden wird?

Jetzt haben sie in Manchester auch wieder den Ausweis des Terroristen entdeckt. Er sprengt sich, wie es so beharrlich wie unsinnig heißt, „in die Luft“, der eigene Körper zerfetzt wie die der 22 Opfer. Aber der Ausweis, der widersteht der Explosion. Wie an 9/11, wo Ermittler im kaum überschaubaren Trümmerfeld und Ascheregen die lediglich ein wenig angesengten Ausweise der Attentäter fanden.

Wenn verhindert werden soll, daß sich Leute finstere Verschwörungstheorien zurechtlegen, dann wäre es angebracht damit anzufangen, nicht an jedem Anschlagsort mit beeindruckender Regelmäßigkeit die Ausweise der Attentäter zu „finden“.

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Oder auch nicht

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 10. 1. 2017

Zum Glück kommt den Experten seit vielen Jahren bei der nachfolgenden Aufklärung der sogenannte „Kommissar Zufall“ zu Hilfe. Immer wieder, eigentlich seit 9/11, verlieren Terroristen am Tatort ihre Personaldokumente, die Geldbörse oder auch das Mobiltelefon und lenken so die Ermittler kurz nach der Tat auf die Spur der Übeltäter, die freilich nicht mehr vernommen werden können. Diese merkwürdigen Zufälle seien hier jedoch nur am Rande erwähnt. Sie sind ein durchaus wichtiges Thema, aber nicht heute.

So der frühere Kriminalhauptkommissar Peter Bereit auf der Achse, bezugnehmend auf die Terroranschläge in den USA und Europa. Was würde eigentlich ein Verschwörungstheoretiker angesichts dieser „merkwürdigen Zufälle“ sagen?

Version 1: Die Sicherheitsbehörden wußten von Anschlagsplänen und kannten den Attentäter vorab. Sie hatten ihn aber aus den Augen verloren oder konnten die Hinweise auf das Attentat nicht zu einem plausiblen Gesamtbild verknüpfen. Da sie insofern den Tod vieler Menschen grob fahrlässig verschuldet haben, versuchen sie sich aus der Verantwortlichkeit zu stehlen. Sie placieren Beweisstücke, die erklären sollen, weshalb sie jetzt plötzlich wissen, wer der Täter war. Und sie erschießen ihn, sobald sie ihn wiedergefunden haben, um eine Aufklärung unmöglich zu machen.

Version 2: Die Attentäter wurden vom Staat verdeckt angestiftet und unterstützt, weil der Terror dann als Begründung für eine strengere Gesetzgebung und die Totalüberwachung der Bürger herhalten kann. Oder von den Geheimdiensten, weil die nach erweiterten Befugnissen gierten. Oder von der Regierung, um von kläglicher Hilflosigkeit und Versagen bei ihren politschen Kernaufgaben abzulenken (wag the dog). Natürlich muß auch hier, so oder so, eine Aufklärung verhindert werden, daher – siehe Version 1.

Aber das ist nur üble Verschwörungstheorie. Für die „merkwürdigen Zufälle“ gibt es ganz einfache Erklärungen. Und die werden wir alsbald erfahren.

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Im Ausland lacht man sich kaputt…

Posted in Politik, Verschaukelt by Verfasser on 22. 12. 2016

Ich habe die heutigen Nachrichten mehrmals hören müssen, weil ich es nicht gauben konnte. Da darf sich ein abgelehnter Asylbewerber, der von den Behörden als „islamistischer Gefährder“ eingestuft worden war und gegen den sie „wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“ ermittelten, der also darf sich monatelang frei unter uns bewegen. Ach ja: Von März bis September 2016 unter „Beobachtung“ – nur eben nicht im Dezember.

Kann es sein, daß sich das Ausland gerade über Deutschland und seine sprichwörtliche „Gründlichkeit“ kaputtlacht?

Dafür sorgt dann auch jemand wie der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger: „Der Mann konnte aber nicht abgeschoben werden, weil er keine gültigen Ausweispapiere hatte“. Das ist etwa wie die Selfies-mit-Flüchtling unserer Lieben Angela vom Freundlichen Gesicht. Die Botschaft von der Amtsperson an alle Asylbewerber mit wenig Aussicht auf Erfolg: Wenn Ihr nicht abgeschoben werden wollt, schreddert einfach Eure Ausweise!

Das Ausland kringelt sich vor Lachen atemlos auf dem Boden.

Aber just heute, als der Tunesier als Verdächtiger benannt und zur Fahndung ausgeschrieben wurde, da schickt Tunesien plötzlich den lang erbetenen frischen Ausweis für den Mann. Zufälle gibt’s.

Wie auch den, daß der Mann seine amtlichen Duldungs-Papiere zwar auf die Tat mitnimmt, dann aber dummerweise im Fußraum des LKW „vergißt“. Wo sie die Polizei nach zwei Tagen findet. (Ich bin früher auch LKW gefahren – zu meiner Zeit waren die Fußräume noch nicht von solch‘ grenzenloser Weite, daß sie mit Hundestaffeln durchsucht werden mußten.)

Aber mit den Ausweisen stellen sich diese Islamisten ja immer so dusselig an, daß man sich fragen muß, wie die überhaupt ihre Attentate hinbekommen. Schon bei 9/11 wurde einer gefunden, obwohl rundum alles Asche und Trümmer war. Dann bei Charlie Hebdo, im Fluchtauto. Und jetzt hier. (Aber wen wundert’s, das scheint im arabischen Raum üblich zu sein: Die sogenannten Flüchtlinge haben ja auch oft ihre Ausweise verloren auf dem Weg hierher, nur die Mobiltelephone konnten sie retten.)

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Wieso gibt es in Frankreich zu jedem Attentat gleich auch einen Ausweis?

Posted in Medien, Verschaukelt by Verfasser on 14. 11. 2015

Ich beabsichtige nicht, Verschwörungstheorien zu den Attentaten von Paris zu entwickeln. Überhaupt, erst Stunden danach kann man doch kaum etwas von den Tätern und den Motiven wissen.

Doch halt – die französische Polizei kann. Sie hat wieder ‚mal einen Ausweis gefunden. Der BR meldet: „Bei der Leiche eines Angreifers, der sich am Fußballstadion ‚Stade de France‘ in die Luft sprengte, fand die Polizei einen syrischen Pass.“

Die haben aber auch immer ein Glück, die französischen Ermittler. Seinerzeit, bei Charlie Hebdo, hat doch einer der Attentäter glatt seinen Ausweis im Fluchtwagen vergessen. Schon klar, ist sicher jedem von uns schon mal passiert, daß wir in der Hektik – aber hoffentlich nicht auf der Flucht von einem Attentat, sondern vielleicht wegen eines dringenden Termins – unseren Ausweis (und nur den!) im Auto zurücklassen, oder? Und jetzt findet die Polizei schon wieder einen Paß. Da sprengt sich einer „in die Luft“ und zerfetzt die Leiber aller Umstehenden, aber sein Ausweis segelt kaum versehrt zu Boden, so daß er bequem identifiziert werden kann.

Ich frage mich, wie sich diese Selbstmordattentäter vorbereiten. Bitten sie daheim die Nachbarn, die Blumen zu gießen? Stellen sie das Gas und den Strom ab? Stecken sie dann ihre Papiere ein – könnte ja sein, daß sie auf der Anfahrt noch kontrolliert werden und ein fehlender Ausweis Mißtrauen erregen würde, nicht aber ihr Sprengstoffgürtel? Und haben sie eine spezielle Tasche für den Paß, damit er bei ihrer Tat auch nicht beschädigt werden kann?

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