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Welby und Käßmann zum Fremdschämen

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 8. 6. 2017

Berlin ist wie Manchester eine Stadt, die zeigt, daß Liebe den Haß überwinden kann.

So zitiert der RBB den anglikanische Erzbischof von Canterbury Justin Welby am Kirchentag. Das Thema ist ernst, ja tragisch. Deshalb sollte ein solcher schwülstiger Schwachsinn sich von selbst verbieten. Benebelt auch der christliche Glaube derart die Sinne?

Entschuldigung, aber dadurch, daß sich ein paar tausend Menschen an die Hände fassen und „Kumbaya My Lord“ singen, wird überhaupt nichts überwunden. Das sagt der gesunde Menschenverstand – und das zeigt die bittere Realität fortfolgender Terroranschläge.

Derlei entrückte Käßmann-Verse („Terroristen mit Beten und Liebe begegnen“) sind bestenfalls zum Fremdschämen peinlich, sie sind angesichts der Anschlagsopfer und der Trauer der Angehörigen zynisch – und sie ziehen das Christentum in’s Lächerliche.

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Gedenken – und dann ist’s aber auch wieder gut

Posted in Politik by Verfasser on 11. 1. 2017

Ich möchte den Angehörigen der Opfer des Attentats von Berlin gegenüber keinesfalls den Eindruck von Pietätlosigkeit vermitteln. Aber sind Gedenkfeiern wirklich gerade die Reaktion, auf die es unserem Staat angesichts des – islamistischen – Terrors ankommen sollte?

Jippie – erschossen!

Posted in Politik by Verfasser on 24. 12. 2016

Der Tunesier, der verdächtigt wird, das Attentat in Berlin verübt zu haben, ist in Italien erschossen worden. Und die künftige Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Görig-Eckardt twittert, sie sei „sehr erleichtert„.

Die ehemalige Theologiestudentin (freilich abgebrochen), sie sich einst so warmherzig freute, daß wir „plötzlich Menschen geschenkt“ kriegen, die unser Land „religiöser, vielfältiger und jünger“ machen würden – diese Frau ist erleichtert, daß ein Mensch, ein Verdächtiger (wohlgemerkt: nicht ein Überführter; Innenminister de Mazière sagte eben noch: „mit hoher Wahrscheinlichkeit„) erschossen wurde. Daß nun keine Chance mehr besteht, den Fall wirklich aufzuklären, Drahtziehern auf die Spur zu kommen. Daß dieser Mensch nun nicht vor Gericht gestellt werden kann.

Mir wird angst und bange, daß deutsche Politiker es toll finden, wenn Verdächtige, ja selbst wenn Mörder erschossen werden – noch dazu bevor ihre Schuld rechtswirksam bewiesen werden konnte.

(Post scriptum: Irgendwer schrieb neulich in einem Blog „Erst vergessen sie ihren Ausweis am Tatort, dann werden sie erschossen…“)

 

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Im Ausland lacht man sich kaputt…

Posted in Politik, Verschaukelt by Verfasser on 22. 12. 2016

Ich habe die heutigen Nachrichten mehrmals hören müssen, weil ich es nicht gauben konnte. Da darf sich ein abgelehnter Asylbewerber, der von den Behörden als „islamistischer Gefährder“ eingestuft worden war und gegen den sie „wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat“ ermittelten, der also darf sich monatelang frei unter uns bewegen. Ach ja: Von März bis September 2016 unter „Beobachtung“ – nur eben nicht im Dezember.

Kann es sein, daß sich das Ausland gerade über Deutschland und seine sprichwörtliche „Gründlichkeit“ kaputtlacht?

Dafür sorgt dann auch jemand wie der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger: „Der Mann konnte aber nicht abgeschoben werden, weil er keine gültigen Ausweispapiere hatte“. Das ist etwa wie die Selfies-mit-Flüchtling unserer Lieben Angela vom Freundlichen Gesicht. Die Botschaft von der Amtsperson an alle Asylbewerber mit wenig Aussicht auf Erfolg: Wenn Ihr nicht abgeschoben werden wollt, schreddert einfach Eure Ausweise!

Das Ausland kringelt sich vor Lachen atemlos auf dem Boden.

Aber just heute, als der Tunesier als Verdächtiger benannt und zur Fahndung ausgeschrieben wurde, da schickt Tunesien plötzlich den lang erbetenen frischen Ausweis für den Mann. Zufälle gibt’s.

Wie auch den, daß der Mann seine amtlichen Duldungs-Papiere zwar auf die Tat mitnimmt, dann aber dummerweise im Fußraum des LKW „vergißt“. Wo sie die Polizei nach zwei Tagen findet. (Ich bin früher auch LKW gefahren – zu meiner Zeit waren die Fußräume noch nicht von solch‘ grenzenloser Weite, daß sie mit Hundestaffeln durchsucht werden mußten.)

Aber mit den Ausweisen stellen sich diese Islamisten ja immer so dusselig an, daß man sich fragen muß, wie die überhaupt ihre Attentate hinbekommen. Schon bei 9/11 wurde einer gefunden, obwohl rundum alles Asche und Trümmer war. Dann bei Charlie Hebdo, im Fluchtauto. Und jetzt hier. (Aber wen wundert’s, das scheint im arabischen Raum üblich zu sein: Die sogenannten Flüchtlinge haben ja auch oft ihre Ausweise verloren auf dem Weg hierher, nur die Mobiltelephone konnten sie retten.)

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Mutmaßlich?

Posted in Medien, Politik by Verfasser on 22. 12. 2016

Die von mir bevorzugten Portale verurteilen die Nachrichtensendungen und jene Politiker, die bezüglich Berlin derzeit von einem „mutmaßlichen“ Terroranschlag sprechen. Das sei jedenfalls einer gewesen, ein islamistischer zumal, und es würde nur darum herumgeredet, um den Rechten im allgemeinen und der AfD im besonderen keine Munition zu liefern.

Das mag zwar die Motivation sein. Dennoch ist es geboten, von einem „mutmaßlichen“ Terroranschlag zu sprechen – solange sich der nicht belegt ist. Und das ist bisher offenbar nicht der Fall. Auch wenn der erste Verdächtige ein Pakistani (Pakistan: 96,3% Muslime), der zweite nun ein Tunesier (Tunesien: 98% Muslime) sein soll. Wird es übrigens bald einen dritten geben, beispielsweise einen Iraner (Iran: 99,4% Muslime)? Auch wenn wir das mit dem LKW in Nizza schon mal hatten. Auch wenn der Tatort ein Weihnachtsmarkt war. Auch wenn der IS inzwischen die Tat für sich reklamiert, aber doch nur ganz pauschal als „in unserem Geiste“. Umgekehrt fehlt die sonst typische „Begleitmusik“.

Grundsätzlich scheint auch ein anderer Hintergrund denkbar, etwa ein kriminelles Geschehen und anschließende Amokfahrt (siehe etwa Graz). Das ist sehr viel weniger wahrscheinlich, aber solange der Tathergang nicht vollständig aufgeklärt, der – wirkliche – Täter überführt und im Idealfall geständig ist, ist das Erklärungsmodell „islamistischer Terroranschlag“ nur das mit der größten Wahrscheinlichkeit. Eben: mutmaßlich. Das Adjektiv fällt erst dann weg, wenn wir es wissen, nicht nur davon ausgehen.

Nein, dies sind nicht „Merkel’s Tote“

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 21. 12. 2016

Ja, ich bin weiterhin der Ansicht, daß unsere Liebe Angela vom Freundlichen Gesicht im letzten Jahr einen unverzeihlichen (!) Fehler begangen hat, als sie autokratisch geltendes Recht außerkraft setzte und einen unkontrollierbaren Massenansturm von Migrantionswilligen ermöglichte. Aber ich teile nicht die jetzt angesichts „Berlin“ vielfach – auch jenseits der AfD – vorgebrachte Auffassung, der Anschlag sei diesem Fehler zuzurechnen.

Zuerst ist ja nach wie vor unklar, welche Motivation diese Amokfahrt hatte. Daran ändern auch „Life-Blogs“ auf den Webseiten vieler großen Medien sowie pausenlose Sondersendungen auf allen Kanälen nichts. Daher ist es höchst unseriös, bereits einen Zusammenhang zu behaupten (Marcus Pretzell, AfD) beziehungsweise herzustellen (Horst Seehofer, CSU). Und selbst wenn sich das schließlich als ein islamistisches Attentat erweisen sollte: Es gibt und gab auch in Ländern Terroranschläge, die ihre Grenzen streng kontrollieren (etwa 9/11 in den USA) und nicht von sogenannten Flüchtlingen überrannt wurden.

Was umgekehrt nicht heißt, daß es keine Bedrohung für unser Land gäbe. Die ist da und vermutlich gar nicht mehr abzuwenden. Das sind aber nicht vereinzelte Terroranschläge. Sondern es ist die Umformung unserer Gesellschaft als Folge der Preisgabe unserer Kultur und unseres Wertekanons zugunsten einer absurden Toleranzideologie. Was sich da entwickeln wird, ist in seinem ganzen Ausmaß heute noch nicht zu erfassen. Aber Houellebecq’s Roman „Die Unterwerfung“ entwirft ein Szenario, das ich für durchaus wahrscheinlich halte.

Konkret vorherzusagen, weil einfach auszurechnen, ist hingegen der Kollaps unserer Sozialsysteme. Denn die Zuwanderer und ihr Familiennachzug werden – von den ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, die uns aber in den Medien als pars pro toto dargeboten werden – aufgrund mangelnder Qualifikation und, solange die Sozialsysteme noch wirken, fehlender Motivation teils für Generationen auf Alimentierung angewiesen sein. Auch das birgt natürlich sozialen Sprengstoff, denn Verlierer sind die, „die schon länger hier leben“ (Merkel) und ein Berufsleben lang in die Systeme eingezahlt haben.

Das also sind die Gefahren, die uns tatsächlich aufgrund der sogenannten Flüchtlingspolitik unserer Kanzlerine drohen. Und denen wir wohl kaum entkommen können – außer, naja: durch Flucht.

Amerika wählte Trump nach acht Jahren Obama

Posted in Politik by Verfasser on 17. 11. 2016

Man merkt an der Gelöstheit, mit der Barack Obama zurzeit in Berlin auftritt, daß er erleichtert ist, nun nicht mehr Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein zu müssen. Wenn er sich aber offensichtlich in der Rolle des „elder statesman“ gefällt und Warnungen vor der Spaltung der Gesellschaft an das Deutsche Volk, dahinter aber deutlich genug auch an sein eigenes und den Nachfolger im Amte richtet, lehnt er sich doch ein bißchen weit aus dem Fenster.

Denn: Die Amerikaner wählten Donald Trump nach acht Jahren Obama! Die Wahl Trump’s ist damit auch eine Folge der zwei Amtszeiten Obama’s. Diese knappe Dekade hat den Boden geschaffen, in dem die Saat jetzt aufging. Da ist die diplomatisch kostümierte Kritik an Trump und den gesellschaftlichen Entwicklungen die zum ihm führten und mit ihm kommen mögen, scheinheilig.

Doch macht Obama gleich weiter und schiebt, was unter seiner Präsidentschaft vielleicht mißlungen sei, auf die Probleme, die er mit dem republikanischen Kongreß hatte. Diesem bockigen Abgeordnetenhaus, diesen lästigen Volksvertretern. Bekanntes Muster in demokratischen Systemen: „Ich wäre ganz toll gewesen, aber die Opposition hat mich nicht gelassen“.

So ist Obama’s Abschiedsgala in Deutschland genausowenig ein Ruhmesblatt für ihn wie es seine Präsidentschaft war.

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Berlin ist halt Wowereit

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 20. 9. 2016

Warum hat die AfD in Berlin mit 14,2% nur verhältnismäßig schwach abgeschnitten? Weil die Berliner „klüger“ sind als die Mecklenburger und Vorpommern? Weil sie keine „Nazis“ sind? Weil sie sowieseo mehr „Flüchtlinge“ haben?

Nein, sondern wiel sie – noch immer – „Wowereit“ sind. Heißt, sie tingeln sorglos von Party zu Party. Sie finden sich „arm, aber sexy“. Sie machen „Küßchen, Küßchen“ und denken, für „gut so“ reicht es, schwul zu sein oder sowas.

Die Berliner haben keine wirklichen Sorgen, denn sie kriegen die Party ja bezahlt. Die anderen Bundesländer schoben im letzten Jahr 3.61 Milliarden Euro ‚rüber, mehr als zwei Fünfhunderter (die es ja bald nicht mehr gibt, aber nicht der Berliner wegen) pro Nase – vom Säugling bis zum Greis. Deshalb darf es sich ein Berliner leisten, schick zu sein und intellektuell. Und daher gaaanz links zu wählen. Die sogenannten Sozialdemokraten oder eben gleich die Linke. Und wer noch mehr Geld hat, leistet sich Grün.

(Ihr anderen Berliner, die Ihr hart arbeitet, nichts geschenkt kriegt und nicht die Küßchen-Küßchen-Koalitionäre gewählt habt: Ihr seid hier natürlich nicht angesprochen. Ihr habt ja bloß wieder einmal verloren.)

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In ihrer Sprache sprechen

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 11. 8. 2016

Der Einsatz zeige, wie schwer es in manchen „Problemkiezen“ sei, Recht und Gesetz durchzusetzen, erklärte Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU).

So beendet die Welt einen Artikel darüber, daß zwei Polizisten beim Versuch, einen 11jährigen polizeibekannten Autodieb zu verhaften, von schließlich bis zu 70 Familienangehörigen und anderem Gelichte bedroht und angegriffen wurden.

Herrn Henkel mag man erwideren: Nein, das wäre gar nicht schwer.

Wenn man es nicht überhaupt erst soweit hätte kommen lassen, daß sich arabische Clans ganze Stadtviertel aufteilen und dort nach Gutdünken in einer Parallelgesellschaft herrschen. Wenn rechtzeitig die Staatsgewalt als solche aufgetreten wäre, anstatt von den Multikultiharmoniephantasien der Politik daran gehindert worden zu seien. Wenn die Polizei nicht kaputtgespart worden wäre, weil das Geld – gerade in Berlin – für rauschende Feste und ruinöse Prestigeprojekte draufging. Und wenn nicht auch heute noch die Polizei gehalten wäre, gegenüber Ausländern, „Kindern“ zumal, keine Härte anzuwenden aus Sorge, als Rassisten und Neonazis verunglimpft zu werden.

Inzwischen sollte hinreichend bekannt sein: Harmoniestreben und das Bemühen um Dialog werden gerade in der muslimischen Welt als Zeichen von Schwäche verachtet. Wir haben uns diese Menschen in’s Land geholt und deren Kultur als Bereicherung begrüßt. Dann ist es an der Zeit, daß wir mit ihnen auch in ihrer Sprache sprechen.

Ich verlange, daß mein Staat mich und mein Eigentum beschützt. Anstatt sich darauf zu beschränken, mir beherzt einen Strafzettel auszustellen, wenn ich länger als eine Stunde parke oder zehn Stundenkilometer zu schnell fahre.

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Maas-Kahane-Disclaimer: Dieser Beitrag richtet sich nicht grundsätzlich gegen Ausländer. Sondern gegen kriminelle Ausländer in Deutschland. Und gegen einen feigen Staat, Herr Maas.

Wozu haben wir noch ein Grundgesetz?

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 29. 11. 2015

In den Medien wurde nicht viel Aufhebens gemacht um die Sache. Angesichts der Brisanz läßt drängt sich da die Frage auf, ob sich die Presse einmal mehr zum Erfüllungsgehilfen fehlgeleiteter Politik(er) macht. Die Sache, das ist eine Nachricht aus Berlin – in der BZ vom 10.11.2015 heißt es, der „Senat wolle die Polizei ermächtigen, in Privatwohnungen einzudringen, um dort Flüchtlinge unterzubringen, auch gegen den Willen der Eigentümer.“ Eine ähnliche Meldung findet sich in den Deutsch-Türkischen-Nachrichten vom 12.11.2015.

Nach einer „Ente“ sieht mir der Bericht der BZ nicht aus. Und dann hätten nicht nur Besitzer einer Ferienwohnung Grund zur Sorge, sondern auch jene, die in ihrem Haus eine gerade ungenutzte Einliegerwohnung haben oder in ihrer Wohnung ein leerstehendes Gästezimmer. Auch wenn diesmal der „Vorschlag“ wohl schnell wieder verschwand – weit hergeholt ist das nicht. Schon jetzt werden – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – vereinzelt leerstehende Immobilien beschlagnahmt, um Flüchtlinge darin unterzubringen. So berichtet etwa die Zeit am 29.9.2015. Und die Situation verschärft sich täglich, weil der Zustrom an Flüchtlingen anhält. Auch das ist Merkel’s „Wir schaffen das!“ (Betonung: Wir). Wenn inzwischen alle verfügbaren Turnhallen und aufgelassenen Baumärkte belegt sind, müssen Städte und Gemeinden, um die Direktive der Kanzlerin umzusetzen, andere Möglichkeiten der Unterbringung finden. Soetwas ist dann nichts als ein Akt der Verzweiflung.

Manche mögen argumentieren, daß angesichts der Not der Flüchtlinge jemand, der sich eine Ferienwohnung leisten kann, eben seinen Beitrag leisten müsse. Darf so ein moralischer Zeigefinger sich den Verstoß gegen das Grundgesetz anmaßen, das mit Art. 13 GG die Unverletzlichkeit der Wohnung schützt? Darf er über anderer Leute Eigentum bestimmen? Zumal uns die Unterbringung vor keinerlei Probleme stellen würde, wenn nicht unsere Kanzlerin im Handstreich Art. 16a GG Absatz (1) und (2) außerkraft gesetzt hätte, wonach nur politisch Verfolgte – machen wir uns nichts vor, das sind wenige Prozent der Ankömmlinge – hier ein Bleiberecht haben, die nicht über sichere Drittstaaten einreisen. Wollen wir unser Grundgesetz zu unverbindlichen Handlungsempfehlungen herabstufen, die willkürlich durch Kanzlerworte oder Lichterketten für unwirksam erklärt werden können? Welche Grundrechte werden dann als nächstes fallen?

Es mag sein, daß solche Worte Wasser auf die Mühlen der „Rechtspopulisten“ sind. Aber wollen wir dafür die Mühlen schelten – oder vielleicht eher das Wasser?

Ja!

Posted in Politik by Verfasser on 26. 8. 2014

Ja – Wowereit ist weg! Naja, fast zumindest, bis Dezember müssen wir es noch aushalten – ihn noch aushalten. Es wurde zwar allerhöchste Zeit, daß der verschwindet. Allerdings ist der Rückzug eben kein längst fälliges Eingeständnis seines Versagens. Auf der ganzen Linie, nicht nur beim Flughafen BER. Den bezeichnet er als seine „größte Niederlage“. Das ist an Frechheit kaum zu überbieten. Niederlage kann es geben beim Kampf. Doch hat Wowereit nicht gekämpft, sondern geschlampt. Er hat hochdotierte Verantwortung übernommen und außer saloppen Sprüchen angesichts der Milliardenverluste, die der Steuerzahler zu tragen hat, nicht das geringste getan, geschweige denn gekämpft. Es war ihm sogar egal, daß sein Ruf deswegen beschädigt wurde. Weil er wußte, was alle politisch und unternehmerisch Verantwortlichen in Deutschland wissen: Mir kann doch nichts passieren, allenfalls lasse ich ein paar Bauernopfer über die Klinge springen.

Doch nicht nur der Flughafen ist ein Denkmal des Woweireit’schen Versagens. Das gilt genauso für seine Regierungszeit in Berlin. Was hat er denn da geleistet, dessen er sich rühmen könnte? Auch wieder dumme Sprüche („Arm, aber sexy“) – sonst nichts. Seit seinem Amtsantritt 2003 ist die Verschuldung Berlins um über zehn Prozent gestiegen und hat die höchste Gesamtverschuldung aller Bundesländer. Und das ist die Bundeshauptstadt, daher mit Möglichkeiten wie keine andere! Wofür sollen wir also Wowereit da loben – und insbesondere er sich selbst? Höchste Zeit, daß der weg ist!

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Zum Teufel mit der ganzen Bagage

Posted in Politik, Wirtschaft by Verfasser on 2. 6. 2014

Na, das kann ja kaum überraschen, daß Wowereit in der Korruptionsaffaire am BER den Mehdorn in Schutz nimmt. Natürlich halten die da oben zusammen wie – wir mögen den schleimigen Vergleich, der uns in den Sinn kommt, gar nicht aussprechen. Und der Mehdorn verkündet mit stolzgeschwellter Brust, es sei ja nun bewiesen, daß die Kontrollorgane funktionierten. In Wirklichkeit scheint das Gegenteil zuzutreffen. Denn herausgekommen ist die Sache offenbar aufgrund einer anonymen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Cottbus, bereits im März (siehe rbb). Nicht etwa jetzt durch die die Arbeit der „Kontrollorgane“. Allein für diese verlogene Selbstbeweihräucherung sollten man Mehdorn geteert und gefedert davonjagen, und den Wowereit mit dazu. Wo war denn die Tätigkeit des Aufsichtsrates (das kommt vom Wort „Aufsicht“), dessen unverdienter und völlig untauglicher Vorsitzender er ist?

Aber der Vorfall scheint den werten Herren gar nicht so ungelegen zu kommen. Denn Wowereit nutzt das gleich, um den Weg für eine weitere Verschiebung des Eröffnungstermins zu bereiten, wo er dann natürlich gar nichts dafür kann angesichts dieser unvermuteten Heimtücke Großmanns: „Welche Konsequenzen hat das für den Baufortschritt?“, fragt er scheinheilig.

Als wir neulich in Berlin mit dem Taxi auf dem Weg zum (bisherigen) Flughafen waren, liefen die ganze Fahrt über Lokalmeldungen im Radio. Wir erklärten dem Fahrer wie froh wir seien, nicht in Berlin zu wohnen, wo wir jeden Tag mehrmals „Wowereit“ in den Nachrichten hören müßten. Es ist völlig unverständlich, daß und wie lange sich dieses nichtsnutzige Pack in Spitzenpositionen halten kann, während für ihre Unfähigkeit und Fahrlässigkeit die Steuerzahler jeden Tag mit Millionenbeträgen aufkommen müssen.