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Volker Beck weiß das nicht

Posted in Gesellschaft, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 28. 6. 2017

An sich wollte ich einen Beitrag über den Schwachsinn „Ehe für alle“ schreiben, wie sie jetzt kommt. Kommt, weil die, die das fordern, nämlich SPD, Grüne und Linke, zusammen 320 Sitze im Bundestag haben, die Union „nur“ 309. Ich wollte darlegen, daß Ehe nun einmal die Verbindung von Mann und Frau ist, wie – na, wie Wurst ein Produkt aus Fleisch (weshalb es eben keine vegetarische Wurst geben kann). Ich wollte über die Gefahren für die Psyche eines Kindes schreiben, das nun von solchen Paaren adoptiert und großgezogen werden darf. Und auf die noch kaum thematisierten mittelfristigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hinweisen. Ich wollte kritisieren, daß da ganz ohne Not ein Gesetz für 2% der Bevölkerung gemacht wird, mit dessen Folgen 98% leben müssen.

Ich lasse es. Es hat keinen Sinn. Es ist niemand mehr da, der sich dem ganzen Irrsinn entgegenstellt. Jeder weiß, daß es falsch ist (gut, Volker Beck weiß das nicht) und dennoch macht jeder mit.

Und bitte: Keinesfalls nur hier.

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Zwerge in die NBA!

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 26. 6. 2015

Und gleich noch ein’s drauf: In den USA hat das höchste Gericht, der Supreme Court, in allen Bundesstaaten die Homo-Ehe erlaubt. Begründet wird das mit dem Gleichbehandlungs-Grundsatz der Amerikanischen Verfassung.

 

Nun sind die Richter sicher weise Frauen und Männer (nein, sind sie natürlich nicht unbedingt) – aber sie haben schon merkwürdige Vorstellungen von der Auslegung dieses Prinzips. Wir sind nicht sicher, ob sie bedacht haben, was für absurde und vielleicht auch gefährliche Verhältnisse gerade in den USA entstehen werden, wenn gesetzliche Regelungen gekippt werden können, weil sie – angeblich, siehe hier – gegen die Gleichbehandlung verstoßen. Wir sind gespannt, wann etwa der erste Kleinwüchsige auf Aufnahme in die Basketball-Nationalmannschaft klagt. Und so weiter.

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Disclaimer: Der Verfasser (hat in Deutschland Rechtswissenschaften studiert) hält sich nicht für weiser als die Richter des Supreme Court. Daß eine andere Meinung möglich und gar nicht abwegig ist zeigt der Umstand, daß über ein Drittel der Amerikaner gegen die Homo-Ehe sind und sie in sechszehn Bundesstaten bisher verboten ist. Am Supreme Court fiel die Entscheidung fünf zu vier.

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Homo-Ehe und Schweineschnitzel

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 25. 6. 2015

Nach den Iren kommen jetzt – mal wieder – die Deutschen daher: Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.

Verehrte Bundesratsmitglieder, die ihr das willkürliche Aussetzen aller Regeln und das Gleichmachen aller Unterschiede für fortschrittlich haltet: Die Ehe ist die Verbindung von Mann und Frau! Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund, aus der Ehe irgendetwas anderes zu machen. Eine beliebige Verbindung von zwei Menschen etwa. Irgendwann dann vielleicht auch von drei Menschen, wenn sich jemand empört, daß Lebensgemeinschaften benachteiligt werden, in der sich halt zwei Frauen und ein Mann – oder andersherum, oder drei Frauen oder drei Männer – so ganz doll liebhaben, daß sie einen Trauschein brauchen.

Ach so, den brauchen Sie ja wegen der Benachteiligung. Also eben, damit sie nicht benachteiligt werden. Zwar sind hierzulande gleichgeschlechtliche Partnerschaften rechtlich praktisch überall schon der Ehe gleichgestellt (warum auch nicht), aber sie haben’s zum Beispiel schwer, Kinder zu adoptieren. Und das ist gut so! Ist es wirklich nötig aufzuzeigen, was es für das Kindswohl bedeutet, mit zwei Männern oder zwei Frauen als Eltern aufzuwachsen – während ihre Klassenkameraden einen Vater und eine Mutter haben?

Wir sehen keinen Grund, gleichgeschlechtliche Paare zu benachteiligen. Aber sie bekennen sich zu einer Lebensform, die per se bestimmte Optionen ausschließt. Dazu sollten sie dann auch konsequent stehen und nicht Schweineschnitzel für Veganer fordern. Es ist keine Benachteiligung, einem Veganer kein Schweineschnitzel vorzusetzen!

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Die spinnen, die Iren

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 23. 5. 2015

Die Ehe ist die – formelle – Verbindung zwischen Mann und Frau. So wurde und wird sie von fast (!) allen Menschen weltweit verstanden. Die „Homo-Ehe“ widerspricht daher dem Grundgedanken der Ehe und ist deshalb Unsinn. So wie etwa „vegetarischer Schinken„.

Warum müssen wir immer wieder etwas, das nicht gleich ist, krampfhaft gleich machen? Wir können die gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften rechtlich doch wie eine Ehe stellen – das wäre Gleichberechtigung. Aber wir müssen wegen einiger Homosexueller aus einer Ehe keine neutrale Lebenspartnerschaft machen. Das hat nichts mit Fortschritt zu tun. (Außer ‚Fortschritt‘ wird verstanden als Aufkündigung jeglicher Werte und Traditionen zugunsten eines undefinierbaren Einheitsbreis. Eine der Folgen solcher Bestrebungen sind übrigens orientierungslose Menschen, die sich dann auch fragwürdigen Organisationen anschließen, die bestimmte Werte und Traditionen hochhalten.)

Ja, in Irland hat eine Mehrheit der Bevölkerung die „Homo-Ehe“ befürwortet. Jetzt bekommt sie dort sogar Verfassungsrang. So ein Quatsch. In der Tagesschau (23.5.2015, 20h00) sieht einer darin tatsächlich ein „Leuchtfeuer für Freiheit und Gleichheit“. Und eine lesbische Frau atmet auf: „Endlich brauchen wir uns nicht mehr zu fürchten“. Von welcher Gefahr wurden die Homosexuellen in Irland bedroht, die damit nun auf einmal verschwunden wäre?