ructo…

Das muß man gar nicht kommentieren

Posted in Politik, Verschaukelt, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 24. 5. 2017

Im Islam würden viele menschliche Werte sehr stark verwirklicht. Als Beispiele nannte er Gastfreundschaft und Toleranz.

So zitiert der Deutschlandfunk den Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, eineinhalb Jahre nach Preisgabe unseres Staatsgebietes. Ihm zufolge steht also der Islam beispielgebend für ‚Toleranz‘.

Advertisements
Tagged with: , ,

Ach, das machen doch alle

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik, Verschaukelt by Verfasser on 4. 5. 2017

Jaja, das kennen wir schon: Wenn ein afghanischer Asylbewerber eine zum Christentum konvertierte frühere Muslima absticht, dann ist das nur und ausschließlich und sowieso, weil er psychisch krank ist. Bitte, mit dem Islam hat das doch nichts zu tun. Und mit den Migranten, korrigiere: „Flüchtlingen“, korrigiere: „Schutzsuchenden“ auch nicht. (Beweis: Auch ein deutscher Christ hat schonmal irgendwann irgendwo eine deutsche Christin abgestochen.)

Mal was zum Lachen mit der Tagesschau

Posted in Medien, Verschaukelt by Verfasser on 24. 4. 2017

Die ARD bringt endlich wieder Kabarett! Michael Stempfle zitiert in der tagesschau (ab 8’55“) eine „Expertenkommission“ zum Thema Antisemitismus: „Zwar seien viele von ihnen [Zuwanderer; dVerf] in den Herkunftsländern mit Antisemitismus aufgewachsen,“ – Achtung, jetzt kommt der Brüller! – „gleichzeitig zeigten sie hier aber ein großes Interesse an demokratischen Strukturen“.

großes Interesse an demokratischen Strukturen

Obwohl – ist das wirklich lustig? Oder ist es nicht vielmehr eine Frechheit sondergleichen, den Zuschauer (auf seine eigenen Kosten, Stichwort GEZ) für dermaßen blöd zu erklären?

Wenn es das überhaupt hier und da gibt, dann bezieht sich das „große Interesse an demokratischen Strukturen“ allenfalls darauf herauszufinden, wo die verwundbar sind. Die „Wahrheits-„, korrigiere: „Expertenkommission“ hätte sich vielleicht nicht auf dei Auswertung der Asylanträge beschränken sollen, in denen die Bewerber ankreuzen, daß sie Demokratie „total gut“ finden. (Aber das ist natürlich nicht so riskant wie in die Ghettos der Großstädte zu gehen und dieses „Interesse“ einmal direkt zu erleben.) Und darüber hinaus: Was hat Demokratie mit Antisemitismus zu tun, beziehungsweise inwiefern schließt das einander aus?

Auch so kann man Opfer verhöhnen

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 23. 3. 2017

Essen, Paris-Orly, London, Antwerpen – alles psychisch gestörte Einzeltäter. Hat nichts mit dem Islam zu tun. Ach ja, und natürlich lassen wir uns unsere (westliche, offene, tolerante, bunte…) Lebensweise nicht verbieten.

Tagged with: , ,

Das ist dann nicht mehr mein Land

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 22. 11. 2016

Bei meiner fast täglichen Lektüre der von mir bevorzugten Portale und Blogs überspringe ich immer häufiger Beiträge, sie sich mit dem Islam und dem Koran befassen. Ich habe einfach eine Lust mehr, mir darüber in meiner Heimat Deutschland eine Diskussion aufzwingen zu lassen. Ich gestehe, daß ich die Ansicht vertrete, der Islam gehöre definitiv nicht zu Deutschland. „Gehört zu“ im Sinne von: ist prägendes Element, ist typisch. Und da ich kein Religionswissenschaftler und kein Sozialpädagoge bin, will ich mich deshalb nicht tagtäglich mit Islam und Koran beschäftigen müssen.

Ja – ich weiß. Nicht erst, aber vor allem seit letztem Sommer gehört der Islam durchaus zu Deutschland. Er ist prägendes Element, deutlich, aber insgesamt noch nicht übermächtig im Straßenbild. Überdeutlich und wirkmächtig allerdings in den Köpfen und den Medien. Oder andersherum. Und deshalb wird er zwangsläufig bald typisch für Deutschland sein. Das, Frau Merkel, ist dann nicht mehr mein Land.

Das ist übrigens keine Kritik am Islam. Das hat – hier – tatsächlich „nichts mit dem Islam zu tun“. Siehe oben: ich will mich damit gar nicht auseinandersetzen. Es ist Kritik an denen, die mein Land verleugnen und preisgeben – obwohl sie einen Amtseid darauf geschworen haben. An denen, für die Heimat offenbar keinerlei Bedeutung mehr hat. Und um das schändlich zu finden, Herr Maas und Frau Kahane, muß ich nicht rechtsextrem sein und bin es auch nicht!

Tagged with: , , , ,

Stammtischgespräche (Folge 11)

Posted in Stammtisch by Verfasser on 8. 11. 2016

Daß da Kardinal Marx und da evangelische Bischof zwengs dene Islamer da ihr Kreuz abhänga – dafür gehörn’s do glei selba ‚kreuzigt!

Neulich, am Stammtisch nebenan (offensichtlich bezugnehmend auf dies hier).

Nicht einmal im Wirtshaus sollt Ihr vor dem Islam sicher sein!

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 3. 11. 2016

Oh, gutmenschtümelnder Schwachsinn! Da fühlen sich ein paar (dem Namen der Vorstandschaft nach) deutsche Bestandsbürger wieder einmal als Integrationskatalysatoren, als Wahrer des hellen und wackere Bekämpfer des dunklen Deutschlands. Als Göring-Eckardt reloaded.

Der Verein „Orient-Netzwerk“ in Breisach am Rhein läßt Bierdeckel drucken, die in Gastwirtschaften verteilt werden und da „niederschwellig und humorvoll über den Islam“ informieren sollen. 10 Fragen, 10 Antworten. Denn, Zitat: „Wenn man was nicht kennt, dann lehnt man es eher ab“.

Auf den Gedanken, daß man auch etwas ablehnen kann, weil man es kennt, weil man es täglich vor Augen geführt bekommt, weil nämlich in fast jeder Gemeinde mindestens eine Sammelunterkunft mit überwiegend muslimischen Zuwanderern steht, weil durch die deutschen Städte Menschen (Frauen?) in Niqab oder Burka laufen, weil in Großstädten manche Viertel vollständig in der Hand nahöstlicher Clans sind, und schließlich weil man es eigentlich gar nicht braucht – auf diesen Gedanken kommen die Breisacher Helldeutschen nicht. Denn sie fühlen sich ja so edelmütig dabei, uns Deutschen „humorvoll“ den Islam nahezubringen – anstatt etwa den Zugewanderten das Christentum.

Was mich in solchen Fällen immer besonders aufbringt: Diese naiven Träumer mit ihrer für unsere Gesellschaft so gefährlichen Ideologie halten sich selbst für die Erhabenen, die „besseren Menschen“.

Emcke’s Moralterrorismus

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 2. 11. 2016

Natürlich ist die diesjährige Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, Carolin Emcke, nitnichten die Lichtgestalt, als die sie allenthalben bejubelt wird. Außer in einer Hinsicht: Sie bedient, wonach Politik und Medien gieren. Den flammenden moraliserenden Appell nämlich gegen das „dunkle Deutschland“ (Gauck) und gegen die, die „Haß in ihrem Herzen tragen“ (Merkel). Damit einhergehend die verzückte Utopie einer Gesellschaft, in der jeder jeden liebt, insbesondere aber wir stets den Fremden im allgemeinen und den Moslem im besonderen lieben – müssen.

Das ist einfach nur Quatsch und, gerade weil der „amtsseitig“ so süchtig gesoffen wird, Moralterrorismus. Frieden (beachte: „Friedenspreis“) schafft gerade dies nicht, sondern verstärkt die hilflose Wut der Bürger dieses Landes. Und wenn die sich entlädt, ist’s aus mit dem „Frieden“.

Tagged with: , , ,

Karim Dabbouz: Islamisierung ist, wenn man jede Woche über den Islam redet

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 13. 9. 2016

Man nehme fünf große Medien und beobachte über einen Zeitraum von einem Monat die Anzahl der Beiträge, die mit dem Islam zu tun haben. Dann stelle man sich die Frage: Was habe ich mit dem Schund eigentlich zu tun, ich bin doch Atheist! Genau. Das ist sie, die Entsäkularisierung der gesellschaftlichen Debatte im Namen der Toleranz gegenüber dem Islam. Man könnte auch sagen: Das ist sie, die Islamisierung, von der alle immer reden.

Genialer Einwand von Karim Dabbouz gegen die Behauptung unserer Beschwichtiger, die von PEGIDA et al beklagte „Islamisierung des Abendlandes“ sei ein bloßes Hirngespinst.

Tagged with: , ,

Die sieht man jetzt öfter

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 13. 9. 2016

Bekanntermaßen lebe ich im Großraum München. Und bekanntermaßen ist das noch nicht direkt ein Brennpunkt des „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“.

Allerdings fallen mir auf den Straßen und in den Geschäften sehr, sehr viel mehr Frauen unterschiedlicher Verhüllungsgrade auf als noch vor einem Jahr. Vollverhüllte mit Sehschlitz, andere mit immerhin Aussparung für Augen Nase Mund Kinn, vorwiegend aber Kopftuchträgerinnen jeglichen Alters (da sieht man’s ja), oft Mädchen noch, Teens und Twens. Die tragen dann seltsamerweise nur irgendwas Hüllendes bis Oberschenkel, darunter, jetzt im Sommer, eng anliegende Leggings, manchmal gemustert.

Ich frage mich: Sind das alles neu Hinzugewanderte? Waren die schon lange hier und verhüllen sich erst jetzt? Wenn ja, ist das freiwillig – so wie ich „Freiwilligkeit“ verstehe? Oder sehe ich Gespenster, fällt mir angesichts der aktuellen Debatten plötzlich auf, was längst Alltag war? (Zumindest da bin ich sicher: Nein.)

Ich glaube, die meisten leben tatsächlich bereits länger hier. Aber sie – beziehungsweise ihre Männer und Väter – haben ein neues islamisches Selbstbewußtsein entwickelt. Das ist Folge der, sagen wir es freundlich, „Willkommenskultur“ und des plötzlich erwachten ausgeprägten öffentlichen Verständnisses für den Islam, das umso engagierter ausfällt, je deutlicher der sich zeigt. (Diesen letzten Satz so zu schreiben, daß er absolut Kahane-tauglich ist, hat mich einiges an Überwindung gekostet.)

 

Tagged with: , ,

Wieder erklärt so’n Deutscher den Moslems den Islam

Posted in Gesellschaft, Medien by Verfasser on 27. 8. 2016

Ich finde es, vorsichtig ausgedrückt, unangemessen, wenn ein in Deutschland geborener und mit dem Islam kaum je in Berührung gekommener Liedermacher einen Song textet, in dem er sich als ein Gott gibt, der sich von in seinem Namen begangenen Greueltaten distanziert.

Der Liedermacher heißt Bodo Wartke, der Song „Nicht in meinem Namen“ und der Gott ist offensichtlich Allah. Schon weil in diesem Jahrtausend bisher in keinem anderen Gottesnamen weltweit Greueltaten verübt wurden.

Ich bin nicht religiös. Aber ich empfinde es als ungehörig – Kunstfreiheit hin oder her – wenn so einer „als Gott“ spricht, sich also herausnimmt zu „wissen“, welche Ansicht dieser Gott vertreten würde. Und wenn es sich um den Gott eines fremden Kulturkreises handelt, dann ist das erst recht verfehlt.

Mag durchaus sein, daß der Islam eine friedfertige Religion ist und nur von einigen wenigen fatal mißverstanden. Aber wäre ich ein Moslem, würde ich mir nicht von einem in Deutschland geborenen, aufgewachsenen und dort lebenden Christen den Islam erklären lassen wollen. Wie sich umgekehrt auch kein Christ von einem im Iran lebenden Moslem erklären lassen wird, wie denn die Bibel zu verstehen sei.

Tagged with: , ,

Die Burka ist ein Zeichen – ihr Verbot auch

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 23. 8. 2016

Dieser Tage melden sich angesichts der Diskussion um ein „Burka-Verbot“ (wobei meist Niqab gemeint ist) wie üblich die Relativierer zu Wort. Sie erklären dann, es gäbe doch in Deutschland kaum Vollverhüllte (von „Verschleierung“ zu sprechen verbietet sich ja wohl). Von vielleicht Zweitausend ist die Rede, dafür sei eine eigene gesetzliche Regelung absurd.

Ich weiß nicht, wo diese Menschen leben. Wer etwa in München oder Berlin unterwegs ist, wird häufig auf vollverhüllte Frauen (das mal angenommen, es läßt sich ja nicht feststellen) treffen. Soviele, daß ich Zweifel für angebracht halte, es sei tatsächlich nur eine so geringe Zahl bundesweit. Wenn es auch etwa in der City vielfach nur Gäste aus den Golfstaaten auf Shopping Tour sind – insgesamt nimmt die Niqab zu, so der Eindruck.

Die gleichen Beschwichtiger verweisen auch darauf, daß eine „Islamisierung“ Deutschlands nun wirklich nicht bevorstehen könne, dafür hätte es einfach zuwenig Muslime. Dabei wird übersehen, daß diese Wenigen aber ungleich entschlossener, ja agressiver ihr Islambild durchzusetzen trachten. UNd daß immer mehr nachkommen. Dem haben der um nachgiebige, wenn nicht feige „Toleranz“ bemühte Staat sowie die Kirche einiger entrückter Außenseiter nichts entgegenzusetzen.

Das heißt: Freilich verhindert ein Verbot der Niqab weder islamistische Terroranschläge noch eine „Islamisierung des Abendlandes“. Aber es würde das leisten, was wir Deutsche doch sonst so besonders eifrig betreiben – es würde ein Zeichen setzen. Ein Zeichen, daß wir kein weiteres, raumgreifendes Wachstum von Parallelgesellschaften in unserem Land hinnehmen.

__________
Maas-Kahane-Disclaimer: Braucht’s den noch, wo nun selbst Regierungspolitiker explizit von einem „Borka-Verbot“ sprechen?

Tagged with: , ,

Pitschnaß

Posted in Gesellschaft, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 20. 7. 2016

In den Achtzigern bin ich zur See gefahren. In der Handelsschiffahrt, nicht beim Bund. Aber auch da war die Hierarchie glasklar. Als „Moses“ (Auszubildender im ersten Lehrjahr) stand ich erstmal ganz unten. Wenn der Bootsmann, der mich nicht mochte (und das ist milde formuliert), verlangte, daß ich über Deck zur Back gehe, um einen Schieber zu schließen, aus dem sich unkontrolliert Seewasser ergoß, obwohl ich dabei pitschnaß werden würde und obwohl es auch einen Weg unter Deck gab – dann ging ich eben über Deck. Und wurde pitschnaß.

Das kommt mir wieder in den Sinn, wenn ich tagaus tagein lesen muß, wie wir die moslemischen Zuwanderer verzärteln und uns kriecherisch – geschönt als: sensibel, respektvoll, tolerant, weltoffen – ihren Befindlichkeiten unterwerfen. Wenn wir verleugnen, wer Gast und wer Gastgeber ist, und was das jeweils bedeutet.

Tagged with: , ,

Was wäre mir denn wichtig, als Flüchtling?

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 14. 7. 2016

Ich lese gerade wieder einmal von einem Fall, in dem – in Deutschland – ein Muslim einer Frau als Vertreterin einer öffentlichen Einrichtung demonstrativ den Handschlag verweigert und sie danach auch noch wegen Diskriminierung verklagt. Da kommen mir folgende Fragen:

Wenn ich ein Flüchtling wäre – würde ich in ein Land fliehen wollen, dessen Staats- und Gesellschaftsform, dessen Sitten und Gebräuche ich ablehne? Würde ich, eben angekommen, einfordern, daß die dortigen Bewohner meine Vorstellungen nicht nur respektieren, sondern sich ihnen unterordnen? Würde ich einen teuren und beschwerlichen Weg dorthin gehen, obwohl es – vielleicht sogar weniger weit – genügend andere Länder gibt, die dieselben Werte hochhalten wie ich?

Wenn ich beispielsweise ein strenggläubiger Muslim wäre – würde ich dann in ein christliches oder eher in ein islamisch geprägtes Land fliehen wollen? In Indonesien, Pakistan, Indien, Bangladesch, Ägypten, Nigeria, Iran, Türkei, Algerien oder Marokko leben laut Wikipedia etwa Zweidrittel aller Muslime weltweit. Wenn’s denn – aus welchen Gründen auch immer – unbedingt Europa sein soll, wären Albanien, Bosnien Herzegowina, Kosovo, Mazedonien und wieder die Türkei zu nennen.

Wenn ich aber nicht in eines dieser Länder wollte sondern in eines, in dem das Volk meiner Religion und Weltanschauung widersprechend lebt – dann ist mir vielleicht etwas anderes wichtiger? Dann aber dürfte ich doch wirklich nicht auch noch den Anspruch erheben, daß sich die Einheimischen dort dem unterwerfen, was schon mir selbst gar nicht das wichtigste ist?

__________
Disclaimer: Sehr geehrter Herr Heiko Maas, Frau Anetta Kahane und Herr Lukas Neubeck! Die oben genannten Ausführungen sind nicht…

  • Haßpropaganda,
    weil ich weder eigenen Haß zum Ausdruck bringe, noch zu Haß aufrufe, noch meine Überzeugung „verbreite“ (Definition Propaganda nach Bundeszentrale für Politische Bildung) – bei der Anzahl Leser meines Blogs kann unmöglich von „Verbreitung“ gesprochen werden;
  • rassistisch,
    weil ich biologische Rassen (auch hier Definition nach Bundeszentrale für Politische Bildung) weder explizit noch implizit erwähne und ein Bezug sich auch nicht anderweitig aus dem Text herleiten läßt;
  • Volksverhetzung,
    weil ich die Bevölkerung oder Teile davon weder zu Haß gegen eine bestimmte Gruppe aufstachle noch eine Gruppe beschimpfe, böswillig verächtlich mache oder verleumde (Definition Volksverhetzung §130 Strafgesetzbuch).

Eine – der Meinungsfreiheit, die auch Meinungsäußerungsfreiheit ist (Art. 5 Grundgesetz) entgegenstehende – eventuelle Strafverfolgung hielte ich daher für ungerechtfertigt.

Tagged with: , ,

Mit dem Islam, da kennen wir uns aus!

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 11. 6. 2016

Anstatt daß hierzulande eine Horde von Journalisten und „Islamwissenschaftlern“ uns – und den hier lebenden Moslems – tagtäglich mit beeindruckender Überheblichkeit erklärt, daß der Islam rückständig, geradezu archaisch sei, von den Gläubigen sowieso mißverstanden („im Koran steht’s ganz anders“) und dringend reformbedürftig, sollten die vielleicht einmal darüber nachdenken, wie das umgekehrt wäre. Wenn nämlich in Kairo, Ankara, Riad oder Jakarta fortwährend verlautbart würde, wie ketzerisch, schwächlich und dringend reformbedürftig das Christentum sei.

Ich höre schon: Das ist doch absurd – wir hier sind schließlich aufgeklärt und säkularisiert, den Gesellschaften dort um Jahrhunderte voraus! Unsere Zivilisation hat die Menschenrechte erfunden, die Gleichberechtigung und die Demokratie. Und deshalb sind wir diejenigen die bestimmen, daß und in welche Richtung sich andere Kulturen zu entwickeln haben. Und mit dem Islam, da kennen wir uns sowieso besser aus als diese Kameltreiber.

Inwiefern sind wir da eigentlich weitergekommen im Vergleich zu der Zeit, als wir noch unsere „Kolonien“ hatten? Ach ja, heute benutzen wir nicht mehr die Peitsche.

1984 v/s 2015

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 26. 5. 2016

Um der Problematisierung des Islams zu entgehen, eine Multi-Kulti-Illusion aufrecht zu erhalten, opfert man hierzulande, das ist in den letzten Monaten noch einmal mehr als klar geworden, alles und jeden. … man opfert vor allem die liberale Ordnung selbst: die so hochgehaltene Religions- und Meinungsfreiheit. Was wir hier erleben, ist ein fundamentaler Ausverkauf unserer Werte unter dem Diktat der Political Correctness und den individuellen Interessen einiger Akteure, die sich nur noch zum Schein der Moral bedienen.

Anabel Schunke in ihrem Beitrag auf Tichy’s Einblick zur Christenverfolgung in Asylbewerber-Unterkünften.

Wie konnte es aber überhaupt soweit kommen, daß sich dieses moralisierende Diktat – im Stil eines Orwell’schen 1984 – so allumfassend in unserem Land festsetzen konnte? Wie konnte die sogenannte „Political Correctness“ solche aberwitzigen Züge annehmen? Warum lassen sich die Bürger gefallen, daß eine Art „Wahrheitskommission“ ihnen eine Gesinnung vorschreibt, die in fundamentalem Widerspruch zu beobachteter Lebenswirklichkeit und allgemeiner Erfahrung steht? Warum nehmen sie hin, selbst bei objektiv begründbarer Kritik zu menschenverachtenden Fremdenfeinden erklärt zu werden, die wohl auch Migrantenheime anzünden?

Wie konnte es geschehen, daß sich die Massen nicht sogleich erhoben, als ihnen die Obrigkeit und deren Herolde erklärten, was sie sähen sei nicht, was sie sähen und wer anderes behaupte würde auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Pfui, hinter Attentätern die „Allahu akbar“ rufen Islamisten zu vermuten

Posted in Medien by Verfasser on 11. 5. 2016

Es scheint inzwischen, als habe das diesmal wirklich „nichts mit dem Islam zu tun“ – die Messerattacke am S-Bahnhof Grafing bei München. Aber daß der Tagesspiegel in seinem Kommentar zum Ereignis einen „Islamismus-Reflex“ beklagt, fügt sich unwürdig in das absurde Mainstreaming unserer Tage:

Wenn Medien, daruter der Tagesspiegel selbst, berichten, der Angreifer habe Augenzeugen zufolge „Allahu akbar“ und „Ihr Ungläubigen müsst sterben“ gerufen – ist es dann wirklich nur ein dummer und schändlicher „Reflex“, einen islamistischen Hintergrund zu vermuten?

Verstehe, korrekt wäre wohl gewesen innezuhalten und zu sagen: „Nun, das kann nicht stimmen. Der Islam ist ja eine überaus friedfertige Religion, und wo hätten wir je von in seinem Namen begangenen Attentaten gehört. Die Zeugen müssen sich irren, das ist ein Mißverständnis.“

Lengsfeld erklärt den Moslems den Islam

Posted in Gesellschaft, Wissenschaft by Verfasser on 26. 2. 2016

Im dritten Teil ihres Loblieds auf das Buch „Der mißverstandene Koran“ von Barbara Köster (siehe hier) wird die geschätzte Vera Lengsfeld nun ein Opfer ihrer eigenen Intellektualität.

Sie schreibt: „Da Mohammed nicht lesen und schreiben konnte, scheinen viele seiner Anhänger es nicht wichtig zu finden, es zu können.“ Wieviele Moslems wissen denn überhaupt, daß – wenn es zutrifft – der Prophet Analphabet war? Nur wenn ihnen das bewußt wäre, könnten sie ja auf diese Weise ihre „besondere Form der Nachahmung und Nachfolge“ demonstrieren. Ich denke, wenn Lengfeld dazu die des Lesens und Schreibens unkundigen Moslems befragen würde, träfe sie durchweg auf verständnislose Gesichter.

Dann wendet sie sich dem Kopftuch zu: „In der Sure 24:31 steht: … ‚Sie sollen ihren Schal über den Schlitz (Halsausschnitt) ihres Kleides ziehen.‘ Sie sollen also ihr Dekolleté, nicht ihren Kopf, bedecken, d.h. die religiöse Pflicht, sich mit einem Kopftuch zu bedecken, gibt es im Koran nicht.“ Sollte man an dieser Stelle nicht seriöserweise auch anmerken, daß die Sache so eindeutig nicht ist? Daß nämlich manche Wissenschaftler sagen, Frauen hätten in jener Zeit den Schal (khimar, khumur) stets über dem Kopf getragen, so selbstverständlich wie Schuhe an der Füßen. Daher bestand kein Anlaß, dies zu erwähnen. Anders als bei der Sitte, ihn nach hinten fallen zu lassen und so den Ausschnitt zu entblößen.

Exegese ist eine heikle Angelegenheit, und die der Schriften, die Weltreligionen begründen, ganz besonders. Wir wären sicher konsterniert, wenn ein islamischer Gelehrter aus dem Nahen Osten, unserer Sprache nicht mächtig, uns die Bibel erklären wollte. Umgekehrt sollte das auch gelten. Ich finde es peinlich, wenn wir jetzt den etwa 1.6 Milliarden Moslems weltweit erklären wollen, wie das eigentlich ist mit dem Islam.

Es ist egal, ob der Koran mißverstanden wird

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 23. 2. 2016

Vera Lengsfeld ist offensichtlich fasziniert vom Buch „Der mißverstandene Koran – Warum der Islam neu begründet werden muß“ der deutschen Soziologin und Islamwissenschaftlerin Barbara Köster. Sie schreibt in der Achse darüber, hier und hier (ein dritter Artikel soll folgen).

Auch wenn im vergangenen Jahr zusätzlich zu den schon hier lebenden vier Millionen noch etwa eine weitere Million dazugekommen ist – ich finde nicht, daß es unsere Sache ist, über eine Neugründung des Islam zu diskutieren. Die muslimischen Einwanderer werden unserem Land einen Stempel aufdrücken. Und das ist der, den wir in den erst verschwiegenen und dann unterwürfig glorifizierten Angriffen auf das, was wir ansonsten gerne unsere „westlichen Werte“ nennen, gesehen haben. Die Menschen, die ihr eigenes Weltbild hierher mitbringen, pflegen und behaupten, die sind der Wulff’sche und Merkel’sche „Islam in Deutschland“ – fernab theoretisch intellektueller Podiumsdiskussionen.

Religion verfällt, wenn sie wissenschaftlich verstanden werden soll. Das Christentum lebt heute in den Menschen, die etwa historische Analysen der Gestalt Jesu gar nicht lesen oder jedenfalls gleich wieder vergessen. Die Kraft einer Religion speist sich nicht aus der Aufarbeitung von geschichtlichen Erkenntnissen. Sondern im Gegenteil aus der Immunität dagegen.

Das ist beim Islam nicht anders, nur machtvoller, schon weil er theokratisch ist. Und deshalb mag Köster’s Buch hochinteressant sein für einen abendländischen Intellektuellen. Aber darüber hinaus gilt: „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“

Tagged with: , , ,

Toleranz ist der Anfang von ihrem Ende

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 7. 2. 2016

Wikipedia zufolge ist Toleranz „allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten“. Das bedeutet in logischer Konsequenz, auch Bestrebungen „gelten zu lassen“ und „gewähren zu lassen“, die Toleranz an sich ablehnen. Und weil sie nun eben nicht bekämpft werden, gewinnen sie schließlich die Oberhand. Das ist dann der Tod der Toleranz. Man mag der Begriffsdefinition von Wikipedia nicht im Detail folgen, das Prinzip Toleranz führt aber so oder so immer gerade dann zwangsläufig zu ihrer Auslöschung, wo sie sich zu beweisen sucht.

Eine offene, tolerante Gesellschaft bereitet sich selbst unausweichlich und folgerichtig den Untergang. Weil sie Kräfte zulassen wird, die sie zu erobern und zu zerstören trachten. Diese Kräfte wird es immer geben, so wie es sie immer gegeben hat in der Geschichte der Menschheit.

Wie wir in Deutschland, in Frankreich und jüngst auch in Italien unsere Toleranz zur Schau stellen, haben wir Angriffen auf unsere Werteordnung nichts entgegenzusetzen. Gerade wegen unserer Werte können wir sie nicht verteidigen. Wenn wir uns dann massenhaft – anstatt wohldosiert – eine Kultur wie den Islam in’s Land holen, der absoluten und ganzheitlichen Anspruch auf die Macht in Staat und Religion vertritt, ist Houellebecq’s Szenario gar nicht mehr so abwegig, daß er Europa „erobern“ könnte. (Das ist ja nicht einfach deshalb ausgeschlossen, weil es doch Pegida gesagt hat.) Die absurden, bereits alltäglich gewordenen Gesten der Unterwerfung lassen Schlimmes ahnen.

Ich weiß, im Grunde habe ich nun einen Aufruf zur Intoleranz geschrieben. Denn unterwerfen will ich mich nicht.

Tagged with: , , ,