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Volker Beck weiß das nicht

Posted in Gesellschaft, Politik, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 28. 6. 2017

An sich wollte ich einen Beitrag über den Schwachsinn „Ehe für alle“ schreiben, wie sie jetzt kommt. Kommt, weil die, die das fordern, nämlich SPD, Grüne und Linke, zusammen 320 Sitze im Bundestag haben, die Union „nur“ 309. Ich wollte darlegen, daß Ehe nun einmal die Verbindung von Mann und Frau ist, wie – na, wie Wurst ein Produkt aus Fleisch (weshalb es eben keine vegetarische Wurst geben kann). Ich wollte über die Gefahren für die Psyche eines Kindes schreiben, das nun von solchen Paaren adoptiert und großgezogen werden darf. Und auf die noch kaum thematisierten mittelfristigen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hinweisen. Ich wollte kritisieren, daß da ganz ohne Not ein Gesetz für 2% der Bevölkerung gemacht wird, mit dessen Folgen 98% leben müssen.

Ich lasse es. Es hat keinen Sinn. Es ist niemand mehr da, der sich dem ganzen Irrsinn entgegenstellt. Jeder weiß, daß es falsch ist (gut, Volker Beck weiß das nicht) und dennoch macht jeder mit.

Und bitte: Keinesfalls nur hier.

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Seid Ihr jetzt völlig bekloppt?

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 9. 9. 2016

Es ist nicht zu fassen: Wie kann es sein, daß eine Organisation (von vielen), die eine Minderheit von vielleicht gerade einmal 2% der Deutschen vertritt, Unterrichtsmaterial für Schulen stellen darf?

Konkret sind die Lehrmittel gemeint, die Schulen in Schleswig-Holstein für das Fach „Sexualerziehnung“ beim „Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein LSVD SH“ in Auftrag gegeben hatten. Auch ohne das nun vorliegende Rechtsgutachten des Hamburger Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Winterhoff, der dies als verfassungswidrig einstuft, muß doch jedem Menschen klar sein, daß eine dermaßen kleine Interessengruppe egalwelcher Thematik niemals – allein oder überwiegend – die Lehrinhalte eines Schulfaches ausgestalten darf!

Rund 2% der Deutschen bezeichnen sich als homosexuell. Wie absurd – und gefährlich – ist eine Politik, die Schulkindern (!) nun vormacht, deren Prägung sei mindestens gleichbedeutend mit der von 98%, also „fast allen“ Deutschen?

Laßt Ihr demnächst – in Eurer überschwenglichen Glorifizierung jeglichen „Andersseins“ – die Materialien für den evangelischen und katholischen Religionsunterricht von Islamverbänden erstellen?

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Es ist NICHT wie Mutti und Vati

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 28. 1. 2015

Auch wenn wir berücksichtigen, daß da mancherorts der Straßenverkehr dem Treiben wildgewordener Berserker gleicht – das Gesetz ist doch einigermaßen absurd: Transsexuellen, Transvestiten, Fetischisten, Pädophilen, Voyeuristen, Glücksspielsüchtigen und Kleptomanen wird das Autofahren in Rußland verboten (tagesschau.de). Weil sie als Personen mit einer „Geistes- und Verhaltensstörung“ als fahruntüchtig eingeordnet werden. In den meisten Medien hierzulande wird das reduziert auf „Rußland verbietet Schwulen das Autofahren“. Obwohl sich das, siehe oben, eben nicht auf diese Zielgruppe beschränkt.

Bislang konnten wir noch ein gewisses Verständnis für die russische Schwulenphobie aufbringen, die sich beispielsweise im Gesetz gegen „Schwulenpropaganda“ in der Öffentlichkeit manifestierte (übrigens wurde hierzulande der „Schwulenparagraph“, der“sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts“ unter Strafe stellte, auch erst 1994 abgeschafft). Wohlgemerkt: Verständnis, nicht Zustimmung. Angesichts der absurden Entwicklung, die die Einstellung zu Homo- und Transsexualität in Europa genommen hat. Auch wenn die Gotteskrieger der Political Correctness noch so laut aufheulen, es ist eben einfach nicht „normal“. Wer das ernsthaft bestreitet, dem unterstellen wir schlicht einen Mangel an gesundem Menschenverstand, biologischem Grundwissen – oder die Feigheit, sich einem politischen, nicht einem gesellschaftlichen, Dogma unterworfen zu haben.

Wir sollten Homo- und Transsexuelle nicht stigmatisieren. Aber wir müssen nicht so tun, als sei das normal. Nicht der schwule – ehemalige – Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit ist der Skandal, sondern daß er sich mit seinem entwürdigendem „Prösterchen“-Habitus (ja, und der erwiesenen Unfähigkeit) solange in einem hohen öffentlichen Amt halten konnte. Nicht „Conchita Wurst“ selbst ist unser Problem. Sondern der Kult, der um sie gemacht wird. Wieweit muß Toleranz gehen? Wievielen Kindern fügen wir lebenslangen psychischen Schaden zu, indem wir erlauben, daß sie von zwei Männern großgezogen werden und das als „normal“ begreifen, genauso wie „Mutti und Vati“? Hat irgendeiner der Strickjacken-Wollsocken-Feierabend-Psychologen einmal bedacht, was diese Kinder im Schul-Alltag erleben müssen, wenn sie da über ihr Elternhaus sprechen? Und jetzt heißt es sogar, da müsse man eben bei all‘ den anderen Kindern ansetzen!

Wie weit dieser Wahn geht, sehen wir beim BGH: Schwule Partner müssen als Eltern anerkannt werden und die Leihmutter hat keine elterlichen Rechte. Letzteres ist durchaus üblich – aber man bedenke: Das schwule Paar läßt von einer Leihmutter ein Kind austragen und will es dann selbst erziehen! Homosexuelle Lebenspartner sind nicht einmal mehr bereit zu akzeptieren, was ihre Homosexualität folgerichtig mit sich bringt. Sie wollen ein Kind, wie eben ein heterosexuelles Paar. Was dort natürlich ist, muß nun gefälligst auch künstlich konstruiert werden, notfalls eingeklagt.

Solche absurden Entwicklungen im „verkommenen“ Europa schrecken sicher manch einen in Rußland, und sicher nicht nur da. Das ist es, was wir sogar verstehen können – frei nach Wowereit: Es gibt zwei Geschlechter, und das ist gut so. Aber mit dem Verbot, Auto zu fahren, schlägt das Pendel nun wieder zu weit in die andere Richtung.

 

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