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Posted in Medien, Politik, Verschaukelt by Verfasser on 8. 6. 2017

Dreihunderteinundfünfzig Haftbefehle gegen Islamisten sind derzeit nicht vollstreckt. Allerdings „werden nur einem kleinen Teil der Gesuchten Taten mit einem terroristischen Hintergrund vorgeworfen“, meldet die tagesschau (ab 7’40“).

Ja toll! Da können wir nun also beruhigt sein. Sind doch nur so ein paar, die sich zum Selbstmordattentäter qualifiziert haben, da muß man sich nicht wirklich Sorgen machen. Die meisten sind eh‘ bloß Vergewaltiger, Räuber, Schläger und Drogendealer.

Für diejenigen, die angesichts dieser Nachricht nicht erbost vom Fernsehsessel aufspringen: „Haftbefehl“ bedeutet, diese Menschen sind rechtskräftig verurteilt. Ein Gericht hat – selten genug bei dieser Tätergruppe! – ihre Schuld festgestellt. Und es sind nicht irgendwelche „Nafris“, es sind konkret Islamisten, also erwiesenermaßen fanatische, radikalisierte Moslems.

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Lastwagen verbieten!

Posted in Politik, Verschaukelt, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 12. 4. 2017

Bekanntermaßen wollen Wolfgang Schäuble und (deswegen?) die EU Kommission das Bargeld verbieten. Denn es leiste Kriminalität und Terror Vorschub.

Ich finde, wir sollten auch Lastkraftwagen verbieten. Mit Nizza, Berlin und Stockholm ist ja bewiesen, daß die Terroristen zu Anschlägen dienen. Da können wir doch nicht dulden!

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Jetzt zeigen wir’s denen aber!

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 12. 4. 2017

Das kann sich doch niemand mehr anhören: Ohne Unterlaß tromptetet jeder, aber auch wirklich jeder, daß wir uns jetzt – nach dem Anschlag auf den BVB Mannschaftsbus – aber schon gleich überhaupt nicht unser „freies Leben“ und unsere „Werte“ (ach das, Fußball, sind diese Werte!) verbieten lassen und daß wir uns dem Terror sowieso nicht beugen. Und das, wie ein wackerer Fan in der tagessschau (12.4.2017 20h) in die Kamera sprach, „zeigen wir der ganzen Welt“ – indem wir das Spiel eben anderntags stattfinden lassen. Ja, freilich  die „ganze Welt“ wird sehr genau hinsehen, was da „jetzt erst recht“ irgendwo in Mitteleuropa, in einem Dortmunder Fußballstadion geschieht. Respektabel! Beeindruckend!

Deswegen muß dann auch noch unser Innenminister (zugleich, hier besonders sinnig, Sportminister) zu diesem Spiel anreisen, von dem er ansonsten allenfalls morgen im Radio gehört hätte. Um nämlich – na was wohl? – jawoll, „ein Zeichen zu setzen“! Respektabel! Beeindruckend!

Auch so kann man Opfer verhöhnen

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 23. 3. 2017

Essen, Paris-Orly, London, Antwerpen – alles psychisch gestörte Einzeltäter. Hat nichts mit dem Islam zu tun. Ach ja, und natürlich lassen wir uns unsere (westliche, offene, tolerante, bunte…) Lebensweise nicht verbieten.

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Oder auch nicht

Posted in Politik, Verschaukelt, Verschwörungstheorie by Verfasser on 10. 1. 2017

Zum Glück kommt den Experten seit vielen Jahren bei der nachfolgenden Aufklärung der sogenannte „Kommissar Zufall“ zu Hilfe. Immer wieder, eigentlich seit 9/11, verlieren Terroristen am Tatort ihre Personaldokumente, die Geldbörse oder auch das Mobiltelefon und lenken so die Ermittler kurz nach der Tat auf die Spur der Übeltäter, die freilich nicht mehr vernommen werden können. Diese merkwürdigen Zufälle seien hier jedoch nur am Rande erwähnt. Sie sind ein durchaus wichtiges Thema, aber nicht heute.

So der frühere Kriminalhauptkommissar Peter Bereit auf der Achse, bezugnehmend auf die Terroranschläge in den USA und Europa. Was würde eigentlich ein Verschwörungstheoretiker angesichts dieser „merkwürdigen Zufälle“ sagen?

Version 1: Die Sicherheitsbehörden wußten von Anschlagsplänen und kannten den Attentäter vorab. Sie hatten ihn aber aus den Augen verloren oder konnten die Hinweise auf das Attentat nicht zu einem plausiblen Gesamtbild verknüpfen. Da sie insofern den Tod vieler Menschen grob fahrlässig verschuldet haben, versuchen sie sich aus der Verantwortlichkeit zu stehlen. Sie placieren Beweisstücke, die erklären sollen, weshalb sie jetzt plötzlich wissen, wer der Täter war. Und sie erschießen ihn, sobald sie ihn wiedergefunden haben, um eine Aufklärung unmöglich zu machen.

Version 2: Die Attentäter wurden vom Staat verdeckt angestiftet und unterstützt, weil der Terror dann als Begründung für eine strengere Gesetzgebung und die Totalüberwachung der Bürger herhalten kann. Oder von den Geheimdiensten, weil die nach erweiterten Befugnissen gierten. Oder von der Regierung, um von kläglicher Hilflosigkeit und Versagen bei ihren politschen Kernaufgaben abzulenken (wag the dog). Natürlich muß auch hier, so oder so, eine Aufklärung verhindert werden, daher – siehe Version 1.

Aber das ist nur üble Verschwörungstheorie. Für die „merkwürdigen Zufälle“ gibt es ganz einfache Erklärungen. Und die werden wir alsbald erfahren.

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Bitte, bleibt in den Kasernen

Posted in Politik by Verfasser on 11. 8. 2016

Sehr geehrte Frau Dr. (Ihre 62-seitige Doktorarbeit wurde ja jüngst von Ihrem Mann amtlich bestätigt) von der Leyen!

Wenn Sie tatsächlich der Ansicht sind, daß der Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen mögliche Terroranschläge in Deutschland helfen könne, empfehle ich Ihnen einen Blick in ein Land, in dem Ihr Militär – wie das vieler anderer Nationen – das Straßenbild prägt. Das Land heißt Afghanistan, Sie selbst waren schon dort. Da laufen beziehungsweise fahren Ihre Jungs und Mädels, neben tausenden Soldaten anderer Staaten, seit 15 Jahren schwer bewaffnet überall herum, auch in den Städten. Und doch kommt es durchschnittlich zu vier Terroranschläge jeden Tag (Zahlen basierend auf Angaben zum ersten Halbjahr 2013).

Deutschland verzeichnet zurzeit nicht einmal vier Anschläge im Monat. Da macht mir der Gedanke schon Angst, Sie könnten hier auch „mithelfen“ aufzupassen.

Mit freundlichen Grüßen,
der Verfasser

Denkmal ist gut gegen Terror

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 31. 7. 2016

Find‘ ich richtig, weil der Terror wird ja immer schlimmer.

In’s Mikro gesprochener Kommentar einer Münchnerin zur Umfrage des Bayerischen Rundfunks nach dem geplanten Denkmal für die Opfer des Attentats im Olympia Einkaufszentrum. Das, wie alle Medien übereinstimmend berichteten, eben keinen terroristischen Hintergrund hatte. Und gäbe es den, wäre ein Denkmal vielleicht keine taugliche Gegenwehr?

Ich bin mir plötzlich nicht mehr so sicher, ob die „Stimme des Volkes“ eine tragfähige Regierungsgrundlage bilden kann…

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Nizza (I)

Posted in Medien, Politik by Verfasser on 15. 7. 2016

So wie ich die aktuelle Nachrichtenlage sehe, ist es zwar nicht auszuschließen, daß der Todesfahrer von Nizza ein islamistischer Terrorist war. Aber es gibt bislang keinerlei belastbare Anhaltspunkte dafür.

Doch für die entsprechenden Reflexe genügt wohl, daß er in Tunesien geboren ist. Wie allerdings rund 600.000 andere, die in Frankreich leben, etwa ein Prozent der Bevölkerung. (Tunesien war französisches Protektorat und erlangte erst 1956 die Unabhängigkeit.) Reicht das Politik und Medien, um unisono sofort den „islamistischen Terrorakt“ zu verurteilen? Selbst hiesige Journalisten, die sich ansonsten durch kritisch differenzierte Betrachtung von der Hysterie der Boulevardpresse einerseits und der Regierungspropaganda der sogenannten „Leitmedien“ andrerseits abheben, verfallen – keine vierundzwanzig Stunden nach der Tat – in Rufe nach längst fälliger Härte gegen Islamisten und Salafisten.

Es mag sein, daß das keine Amokfahrt war, sondern sich eine islamistische Motivation herausstellt. Es mag sein, daß die auch nur konstruiert werden wird. Es mag umgekehrt sein, daß man sie uns verheimlicht.

Einstweilen ist es aber offensichtlich zu früh für jedwede Festlegungen. Und daher absurd, wenn nun alles so gedeutet wird, daß es unbedingt auf islamistischen Terror hinweist. Die Promenade sei „weltberühmt und ein Symbol für das Lebensgefühl der Stadt“, heißt es etwa auf tagesschau.de (immerhin nicht: des Westens). Eben, „Symbol“ – wir sollen uns erinnern: World Trade Center. Dabei gibt es in Frankreich zahllose Orte, die sehr viel symbolträchtiger wären für islamiste Attentäter. Dennoch passe „die Attacke … zur Strategie der Terrorguppe ‚Islamischer Staat'“, weiß ein irgendwoher von der ARD aufgebotener „Terrorexperte“. Auch heißt es: Mit dem Auto in die Menschenmenge – ganz typisch. Daß typisch vielmehr gewesen wäre, einen mit dem LKW transportierten Sprengsatz zu zünden, der hier „dummerweise“ fehlte, egal.Früher war es wenigstens noch Brauch, daß Politiker empört in die Mikrophone diktierten: „Wenn es sich bewahrheiten sollte, daß…“. Auch da konnte schon das Ergebnis einer Untersuchung gar nicht abgewartet werden. Jetzt braucht es nicht einmal mehr diesen Hinweis.

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Je suis belgique!

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 22. 3. 2016

Wenn wir nach den neuerlichen Terroraschlägen in Belgien das Medien-Echo ansehen, gibt es zwei Lager: Das eine liefert uns auch etliche Stunden später noch „Live-Ticker“, die sensationslüstern jedes Detail auflisten. Sicher manches vorschnell und unbestätigt, aber das gerät ohnehin gleich wieder in Vergessenheit, Hauptsache „dabei“ sein. Das andere Lager (ausgeprägt etwa bei RP-Online) zielt auf die weltweiten Reaktionen, insbesondere der Politik. Die überbietet sich natürlich gegenseitig in einem Betroffenheitswettbewerb. Als ob es für irgend jemanden von Bedeutung sei, wieviel Prozent erschüttert jetzt Staatschefs, Außenminister oder die überall an’s Mikrophon drängenden Hinterbänkler sind. Und was setzen sie nicht für tieftraurige Mienen auf dabei.

Besonders absurd sind die Adjektive in ihren Kommentaren. Der belgische Premierminister Michel, König Philippe und viele andere sprechen – wie stets bei solchen Terrorakten – von „feigen Anschlägen“. Das bedeutet doch, es könne auch „mutige Anschläge“ geben? Wie müssen wir uns die denn vorstellen? Herr Riexinger von der Linken findet: „Diese brutale, menschenverachtende Gewalt ist zutiefst verabscheuungswürdig“. Dann gibt es also auch eine „menschenwürdige“ Gewalt, die vielleicht auch zu verabscheuen wäre, aber nicht unbedingt „zutiefst“?

Die Medien beschwören eine europaweite Solidarität mit Belgien, die Tagesschau schafft sogar eine „Solidarität mit den Opfern“ – wie das geht, das wäre schon interessant. Was „Solidarität“ bedeutet wissen wir seit „Charlie“: Wir halten ein Plakat hoch, twittern oder schreiben in’s Blog „je suis belgique“. Das ist ja dann wirklich ein starkes Zeichen. Damit verschrecken wir die Terroristen, nachhaltig! Und beweisen, was unsere hoffentlich baldige Ex-Bundeskanzlerin ausruft (nach merkur.de): „Und so werden sich unsere freien Gesellschaften als stärker erweisen als der Terrorismus.“

Das werden sie eben nicht – solange sie sich so mutig und entschlossen zeigen wie bisher, wenn sie sich etwa devot vor den Fremden im eigenen Land in den Staub werfen und die eben noch beschworenen Werten einer vermeintlichen „Willkommenskultur“ opfern. Der Bundespäsidialpastor Gauck trompetet: „Gemeinsam werden wir unsere europäischen Werte, Freiheit und Demokratie, verteidigen.“ Wie denn – mit Polizeikommandos auf Socken?

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Ein Zeichen – der Blamage

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 18. 11. 2015

Es wäre lustig, wenn’s nicht so tragisch wäre. Nach den Attentaten von Paris schallte uns aus Medien und Politik unisono entgegen: Wir lassen uns von den islamistischen Terroristen nicht unterkriegen!

Und jetzt, wenige Tage später? Pure Hysterie quillt aus den selben Lautsprechern, nachdem in Hannover (welcher Terrorist kennt Hannover?) das Fußballstadion, zwanzig Minuten nach Öffnung ohnehin halbleer, geräumt und das geplante Länderspiel abgesagt wurde. Weil die Polizei „konkrete Hinweise“ auf einen Anschlag erhielt. Die Moderatorin der Tagesschau (17.11.2015 20h00) verfiel sichtlich in Schnappatmung, als sie von dem Ereignis berichtete. Was sie nicht nur die komplette Sendezeit hindurch tat, als wäre sonst nichts in der Welt geschehen, sondern sogar noch „in der Verlängerung“. Weil aber alles – glücklicherweise – gut ausgegangen war, blieben ihr an die Korrespondenten vor Ort und an den Polizeidirektor nur kaum nachrichtentaugliche Fragen wie: „Wo ist die Mannschaft? Wo sind die Fans denn jetzt? Was empfehlen Sie den Anwohnern in der Nähe das Stadions?“ Und der Verweis auf den „Liveblog auf tagesschau.de“ – was wir da jetzt noch „live“ verfolgen sollen: das Stadion ist längst geräumt, die Mannschaft im Hotel, die Fans zuhause?

Das Spiel sollte ausdrücklich „ein Zeichen“ setzen. Nun, Fußballspiele sind ja an sich nicht ungewöhnlich. Wenn sie – längst fest geplant – vier Tage nach Attentaten achthundert Kilometer entfernt in einem anderen Land stattfinden, dann werden sie zum Zeichen? „Daß wir vor Terrorismus nicht zurückweichen“ (NDR)? Tun wir nicht? Da eben ist das Komische im Tragischen.

Abschließend: Natürlich mußte die Polizei nach Hinweisen auf einen Anschlag das Stadion räumen. Da gibt es keine Diskussion. Islamistischer Terror scheint zwar fraglich, fehlt es doch da in der Regel an Vorwarnungen (zumindest an solchen, die die Sicherheitsbehörden erkennen) oder an Verrätern. Aber Bombe ist Bombe. Die Reaktion der Sicherheitsorgane stelle ich gar nicht infrage.

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So viele Zeichen

Posted in Medien, Politik by Verfasser on 13. 1. 2015

Ja, das Gemetzel von Paris war schrecklich. Aber rechtfertigt das das ebenso salbungsvolle wie verlogene Geschwafel, das jetzt ohne Unterlaß aus Fernsehen, Radio und den Zeitungen quillt? Ob in empathischen Berichten von Demonstrationen, die „ein Zeichen setzen“, ob in mit tränenerstickter Stimme vorgetragenen Kommentaren – oder den unausweichlichen Allgemeinplätzen, die unsere Politiker tapfer in die Mikrophone pressen. Tag um Tag, in allen Nachrichten und den inflationären „Sondersendungen“. Während wir die siebzehn Toten beklagen, sterben in durch „den Westen“ angezettelten Bürgerkriegen Tausende. Und in ein paar Tagen, wenn dann genug „Zeichen gesetzt sind“, wenn’s alle satt haben und niemand mehr hinschaut, ist das ganze Gerede vom weltumspannender Eintracht sowieso wieder vergessen.

Pegida wird – mit mediengerecht inszenierter Abscheu (siehe zB Justizminister Maas in der tagesschau vom 11.1.2015) – vorgeworfen, es „mißbrauche“ die Anschläge von Paris, weil die Teilnehmer dieser Demonstrationen schwarze Armbinden tragen. Was ist dann das schwülstige Schmierentheater von Politik und Medien? Was sind die reflexhaften Versuche, gleich die Gunst der Stunde zu nutzen und wieder einmal den totalen Überwachungsstaat zu fordern?

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Ein Zeichen gegen den Terror?

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 11. 1. 2015

Der Trauermarsch in Paris – grandios. Aber für was soll der gut sein? Eine Million Menschen setzt, so die tagesschau (11.1.2014 20h15), „ein Zeichen gegen den Terror“. Wen sollen die noch überzeugen, daß das Massaker an der Redaktion von „charlie hebdo“ grausam, entsetzlich, verdammenswert ist? Daß es uns erschüttert – und natürlich auch Angst macht?

Nur Islamisten oder islamistische Extremisten denken anders. Doch das sind Fanatiker, für die das hier alles Ungläubige sind. Keiner von denen wird sich abschrecken lassen (eher das Gegenteil). Das wissen natürlich auch die Politiker, die hier öffentlichkeitswirksam in erster Reihe marschieren. Einerseits ist es verständlich, daß sie nicht fernbleiben können, wenn sich solch eine Bewegung formiert. Anderseits ist es aber deswegen insgesamt eher eine gigantische Showveranstaltung. Solidarität demonstrieren? Mit Opfern eines terroristischen Gewaltaktes? Was soll das bewirken?

Nichts kann diesen Anschlag rechtfertigen. Jede Art von Gewalt und Fanatismus ist zu verurteilen. Das alles steht außer Frage. Aber eine Show wie die in Paris bagatellisiert die Opfer, weil sie als Bühne dient für eine Popularitätsgewinnungsveranstalung.

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Nachtrag 13.1.2015, die „ZiB2“ im ORF2 (und 3Sat) entlarvt: Der Eindruck in den Medien, die entschlossen untergehakten Politiker führten den Trauerzug an (im Radio hieß es „marschierten einen Teil mit“) war tatsächlich nichts anderes als eine Show. Dieses Ereignis fand in einer abgesperrten Nebenstraße statt, nur für die Kameras. Angeblich aus Gründen der Sicherheit. Es waren auch nur rund hundert Menschen, die da marschierten (wobei sich beispielsweise Sarkozy ganz dezent von einem hinteren Platz bis in die erste Reihe vorarbeitete – für die Kameras).

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Was haben die jetzt schon wieder vor?

Posted in Politik by Verfasser on 19. 6. 2014

Innenminister de Maizière warnt. Eindringlich. Vor so allem Möglichen. Vor Anschlägen von links und von rechts, vor Gewalt gegen Polizisten und vor islamistischen Konvertiten, vor Terror.

So – das ganze hat natürlich einen Zweck. Auf welche neuen Einschränkungen unserer Bürgerrechte werden wir da eingestimmt? Wofür welche Schandtat wird der Boden bereitet? Das kann doch nicht nur dazu dienen, die NSA Affaire und das feige Duckmäusertum unserer Kanzlerin gegenüber den USA im nachhinein zu legitimieren und das Gras zu säen, das endlich über die Sache wachsen soll. Damit nur ja keiner merkt, daß trotz demonstrativer Empörung („Abhören unter Freunden, das geht gar nicht!“) alles weitergeht wie bisher, oder sogar noch weiter.

Nein, das kann nicht alles sein. Irgendwas ist da im Busch…