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Aber jammern, wenn die Leute „Lügenpresse“ rufen

Posted in Politik, Medien, Verschaukelt by Verfasser on 23. 8. 2016

Habe ich etwas verpaßt oder hat die tagesschau (und andere) tatsächlich „vergessen“, von der Analyse der Hamburg Media School zu berichten, wonach praktisch alle reichweitenstarken Medien gänzlich unkritisch Merkel’s „Wir schaffen das“ nachgeplappert und den Kopf vor möglichen – längst nicht mehr zu leugnenden – Problemen in den Sand gesteckt haben? „Insgesamt seien 82 Prozent aller Beiträge zur Flüchtlingsthematik positiv konnotiert gewesen, zwölf Prozent rein berichtend, sechs Prozent hätten die Flüchtlingspolitik problematisiert“ schreibt die FAZ. (Heute, immerhin, allerdings war und ist sie beim Refugee-Welcome-Jubel mit dabei.)

Wenn mehr als vier Fünftel der großen Medien sich darauf beschränken, der Regierung zu applaudieren – ist dann die Regierung so gut oder sind die Medien so schlecht?

Übrigens wurde die tagesschau explizit in der Studie benannt, freilich nicht als Positivbeispiel. Drum mußte sie heute gleich berichten, wie toll sich Ehrenamtliche um die „Flüchtlinge“ (gezeigt werden niedliche Negerjungen beim Naschen und beim Fußball) bemühen, und daß frustrierte Helfer unbedeutende Einzelfälle sind und das „ganz andere Gründe“ habe.

Der Regierung Merkel geht der Arsch auf Grundeis

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 23. 8. 2016

Krieg irgendwo da draußen (Afghanistan, Syrien, Mali, Libyen undsoweiter) reicht nicht. Jetzt brauchen wir auch Krieg daheim! Siehe ZEIT ONLINE.

Vordergründig mag es um eine Bedrohung von außen gehen. Terrorismus – das geht ja immer und taugt als Grund für jede Grundrechtsdemontage. Könnte auch sein, daß irgendwann einer der „befriedeten und befreiten“ Staaten genug hat und sich endlich wehrt.

Aber könnte es tatsächlich nicht um etwas ganz anderes gehen? Ahnt die Regierung vielleicht, daß sie die Kontrolle verliert, die Lage daheim nicht mehr in den Griff bekommt? Daß als unausweichliche Folge ihres anhaltenden, dramatischen und weitreichenden Versagens über kurz oder lang Unruhen im Land ausbrechen werden, Krawalle, Plünderugen, bewaffnete Aufstände? Bereitet sie sich auf solche Szenarien vor?

Man mag die Königin und ihre Lakaien beruhigen: Es muß schon sehr schlimm werden, bis ein Deutscher sich gegen die Obrigkeit auflehnt. Aber – kann sein, daß die Regierung schon weiß, daß es sehr schlimm werden wird!

 

Da gibt es nichts zu danken

Posted in Politik by Verfasser on 23. 8. 2016

Die macht das offenbar gern, die Obrigkeit: Einfach mal eben im Namen des gesamten Landes zu sprechen, ohne freilich die Bürger gefragt zu haben. Unsere Pastorentochter Angela verfügte kurzerhand: „Wir schaffen das“. Und der Bundespastor Gauck ruft den zurückgekehrten Olympioniken zu: „Deutschland sagt Euch Danke„.

Alles was recht ist, aber ich bin auch Deutschland. Und ich danke den Sportlern keineswegs. Wofür denn? Sie haben nichts für mich getan. Ich will ihre Leistung keinesfalls schmälern, aber sie haben die Medaillien für sich geholt, nicht für mich. Mit mir gibt es noch ganz viele andere Bürger im Land, die dem Sport-Gucken (anstatt: Sport-Machen!) nichts abgewinnen können. Und mit dem gigantischen Geschäfts- (Korruptions-, Pharmazie-) Betrieb „Olympia“ gleich gar nicht.

Also, Herr Gauck, nehmen Sie sich nicht ungefragt heraus, im Binnenverhältnis für „Deutschland“ zu sprechen. Hier nicht und auch sonst. Wenn – so sehr mich das überrascht – auch Sie vom Medaillienregen naß wurden, dann beschränken Sie sich auf: „Ich sage Euch Danke“ und lassen Sie Deutschland außen vor. (Das gilt übrigens sinngemäß auch für die Pastorentochter: „Ich schaffe das“, und dann soll sie mal, und uns da nicht mit ‚reinziehen.)

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Die Burka ist ein Zeichen – ihr Verbot auch

Posted in Politik, Gesellschaft by Verfasser on 23. 8. 2016

Dieser Tage melden sich angesichts der Diskussion um ein „Burka-Verbot“ (wobei meist Niqab gemeint ist) wie üblich die Relativierer zu Wort. Sie erklären dann, es gäbe doch in Deutschland kaum Vollverhüllte (von „Verschleierung“ zu sprechen verbietet sich ja wohl). Von vielleicht Zweitausend ist die Rede, dafür sei eine eigene gesetzliche Regelung absurd.

Ich weiß nicht, wo diese Menschen leben. Wer etwa in München oder Berlin unterwegs ist, wird häufig auf vollverhüllte Frauen (das mal angenommen, es läßt sich ja nicht feststellen) treffen. Soviele, daß ich Zweifel für angebracht halte, es sei tatsächlich nur eine so geringe Zahl bundesweit. Wenn es auch etwa in der City vielfach nur Gäste aus den Golfstaaten auf Shopping Tour sind – insgesamt nimmt die Niqab zu, so der Eindruck.

Die gleichen Beschwichtiger verweisen auch darauf, daß eine „Islamisierung“ Deutschlands nun wirklich nicht bevorstehen könne, dafür hätte es einfach zuwenig Muslime. Dabei wird übersehen, daß diese Wenigen aber ungleich entschlossener, ja agressiver ihr Islambild durchzusetzen trachten. UNd daß immer mehr nachkommen. Dem haben der um nachgiebige, wenn nicht feige „Toleranz“ bemühte Staat sowie die Kirche einiger entrückter Außenseiter nichts entgegenzusetzen.

Das heißt: Freilich verhindert ein Verbot der Niqab weder islamistische Terroranschläge noch eine „Islamisierung des Abendlandes“. Aber es würde das leisten, was wir Deutsche doch sonst so besonders eifrig betreiben – es würde ein Zeichen setzen. Ein Zeichen, daß wir kein weiteres, raumgreifendes Wachstum von Parallelgesellschaften in unserem Land hinnehmen.

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Maas-Kahane-Disclaimer: Braucht’s den noch, wo nun selbst Regierungspolitiker explizit von einem „Borka-Verbot“ sprechen?

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Photos vom Mittagessen

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 21. 8. 2016

Das Businessmodell von Facebook basiert darauf, ein attraktives Werbeumfeld für Unternehmen zu sein.

Tina Beuchler, Mitglied des Vorstands bei OWM, dem Verband der werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland, im Interview. (Übrigens ein Schwergewicht, dessen Vorstände etwa auch bei Nestlé oder Unilever in der Chefetage sitzen.)

Klar, die Aussage kommt nicht von Facebook selbst. Aber sie bringt hübsch auf den Punkt, worum es da eigentlich geht. Inzwischen, denn mit der zuckerberg’schen College-Bastelei hat das heute ja absolut nichts mehr gemein.

Aber eineinhalb Milliarden Menschen glauben noch immer, Facebook sei, wie es selbst behauptet (Quelltext der Seite, den auch Google zieht), „ein soziales Netzwerk, das Menschen mit ihren Freunden, Arbeitskollegen, Kommilitonen und anderen Mitmenschen verbindet“ – und posten Photos von ihrem Mittagessen. Deswegen stört die auch gar nicht, wenn nach den Maas-Kahane-Spitzeln nun auch weltweit aufgestellte Konzerne für eine Zensur bei Facebook sorgen (siehe das oben verlinkte Interview).

Das ist, was ich nie verstehen werde: Daß Menschen sich so billig verkaufen.

(Das meint ausdrücklich auch kritische Geister, die „versehentlich“ zensiert wurden und sich dann darüber beklagen, etwa Vera Lengsfeld oder Anabel Schunke.)

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Also nochmal für alle, die es nicht verstanden haben

Posted in Gesellschaft, Medien by Verfasser on 13. 8. 2016

Wie klischeehaft die deutschen Medien Trump als das personifizierte Böse zeichnen, Clinton hingegen zur Lichtgestalt schreiben, zeigt anschaulich der Leitartikel „US-Wahl: Welches Amerika?“ auf FR-Online. Er fragt: „Obsiegen Haß und Angstmache oder setzt sich der Optimismus durch?“

Wer’s also noch immer nicht verstanden hat, dem erklärt es der Redakteur mit der einfachen Gleichung: ‚Trump = Haß und Angstmache‘, ‚Clinton = Optimismus‘.

Und es wirkt. Auf den Leser wird solange und von überall in diesem Tenor eingetrommelt (unterstützt von immer denselben Bildern eines wutverzerrten Trump einerseits und einer lächelnden Clinton andrerseits, gerne mit ausgebreiteten Armen), bis er nichts anderes mehr kennt. Wenn eine Aussage oft genug und von allen Seiten wiederholt wird – dann muß der Rezipient sie irgendwann für die Wahrheit halten. Wenigstens, wenn er – wie die meisten Bürger – nicht die Muße und den Ehrgeiz hat, sich zum Vergleich auch in Nischen- und ausländischen Medien zu informieren.

Darin liegt das Unheil des Erziehungsjournalismus unserer Tage, der sich von seiner originären Aufgabe, der objektiven und umfassenden Information der Bürger, freiwillig und offenbar ganz ohne Scham verabschiedet hat. (Und dann greint, wenn ihm aus den sogenannten Sozialen Medien „Lückenpresse!“ entgegenschallt.)

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Welche andere Staatsform macht die Menschen so faul und so feige?

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik, Verschaukelt, Wir können nichts dagegen tun by Verfasser on 12. 8. 2016

Demokratie ist schlimm! Denn sie macht die Menschen faul und feige. Das Deutschland des beginnenden dritten Jahrtausends ist ein prägnantes Beispiel, wenngleich sich das in allen großen Demokratien abzeichnet, in den Ländern Westeuropas aber auch beispielsweise in den USA.

Überall ist zu beobachten, wie das Land langsam vollständig narkotisiert wird, von der Politik einerseits und den Medien andrerseits in – fast – reibungsloser Zusammenarbeit. Wenn schließlich in den Tiefschlaf gefallen, wird der Bürger von den herrschenden „Eliten“, meist nicht oder nicht nur die Regierung sondern multinationale Konzerne dahinter, mißbraucht. (Diese Beschreibung soll die auf dem Behandlungstisch von Ärzten sexuell mißbrauchten, betäubten Patienten assoziieren – die Opfer mögen mir den ihnen wohl unverhältnismäßig scheinenden Vergleich verzeihen, aber er steht mir spontan vor Augen.)

Der Bürger wehrt sich nicht, er spürt sie kaum, die politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Weichenstellungen, die mit Vernunft niemandem zu erklären sind (aber mit besonderen Einzelinteressen). Für – beziehungsweise: gegen – jene wenigen, die nicht so leicht auf das Anästhetikum ansprechen, muß flankierend eine Gesinnungspolizei aufgebaut werden, an sich ja eine Unmöglichkeit in einer Demokratie. Aber die, die bereits im Koma liegen, merken das gar nicht mehr.

Wie es überhaupt soweit kommen kann? Vielleicht, weil es dem Volk in eigentlich allen entwickelten Demokratien erst einmal gut und immer besser geht. Es erfährt bescheidenen Wohlstand, eine sichere Rundumversorgung, Meinungsfreiheit und fühlt sich am regierungspolitischen Geschehen beteiligt. Anfangs. Das ist der Beginn der Narkose.

Bitte, bleibt in den Kasernen

Posted in Politik by Verfasser on 11. 8. 2016

Sehr geehrte Frau Dr. (Ihre 62-seitige Doktorarbeit wurde ja jüngst von Ihrem Mann amtlich bestätigt) von der Leyen!

Wenn Sie tatsächlich der Ansicht sind, daß der Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen mögliche Terroranschläge in Deutschland helfen könne, empfehle ich Ihnen einen Blick in ein Land, in dem Ihr Militär – wie das vieler anderer Nationen – das Straßenbild prägt. Das Land heißt Afghanistan, Sie selbst waren schon dort. Da laufen beziehungsweise fahren Ihre Jungs und Mädels, neben tausenden Soldaten anderer Staaten, seit 15 Jahren schwer bewaffnet überall herum, auch in den Städten. Und doch kommt es durchschnittlich zu vier Terroranschläge jeden Tag (Zahlen basierend auf Angaben zum ersten Halbjahr 2013).

Deutschland verzeichnet zurzeit nicht einmal vier Anschläge im Monat. Da macht mir der Gedanke schon Angst, Sie könnten hier auch „mithelfen“ aufzupassen.

Mit freundlichen Grüßen,
der Verfasser

Gut, daß es Böse gibt

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 11. 8. 2016

Wir tun immer so, dabei ist die Welt doch eigentlich ganz einfach. Es gibt die Bösen, das sind die anderen, aber – gottlob – eben auch die Guten, das sind wir. Unsere „Leitmedien“, von der Zeit über die Süddeutsche bis zur Tagesschau, erklären uns das gerne:

  • Böse: Kritiker (Flüchtlings-, Islam-, Euro-, Windrad-, Elektroauto-, egal) | Gut: Jubler
  • Böse: AfD | Gut: CDUCSUSPDGrüneLinke
  • Böse: Rechts | Gut: Alles links von Rechts
  • Böse: Populisten | Gut: Politiker auf Stimmenfang
  • Böse: Sozialismus | Gut: Marktkonforme Demokratie
  • Böse: Investieren | Gut: Sparen
  • Böse: Steuerhinterziehung | Gut: Steuergestaltung
  • Böse: Der Osten | Gut: Der Westen
  • Böse: Putin | Gut: Obama
  • Böse: Trump | Gut: Clinton
  • Böse: Russische Kampfjets | Gut: Amerikanische Drohnen
  • Böse: Russische Manöver | Gut: NATO-Manöver
  • Böse: Demonstranten (im Westen) | Gut: Aufständische (im Osten)
  • Böse: Israel | Gut: Palästina
  • Böse: Terroristen | Gut: Rebellen
  • Böse: Assad | Gut: … äh … hm … naja, das vielleicht  in der nächsten Folge

Wer übrigens jetzt denkt, die Liste ließe sich endlos fortsetzen – hat recht.

Und seine Frau ist sowieso eine Illegale

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 11. 8. 2016

Es ist bemerkenswert, daß die Angriffe der Medien – drüben wie hüben – auf Trump überwiegend auf Boulevard-Niveau gefahren und dort endlos ausgeschlachtet werden: Irgendetwas muß sich doch finden lassen – Treffer, hat seine Frau in den neunzigern illegal als Model in den USA gearbeitet? Während hingegen Clinton – außer von Trump – deutlich geschont wird. Über die eMail-Affaire(n) wird nur widerwillig und kurz angebunden berichtet, weil es sich nicht mehr unter den Tisch kehren läßt.

Die Eliten haben ihre Wahl getroffen, und die Medien auch. Nur das „gemeine“ Volk will nicht mitziehen. Die Situation ist ähnlich wie in Deutschland in der Migrationskrise oder in England beim Brexit. Ich wage die Prognose: Wenn in den USA die Bürger den Präsidenten wählen dürften, nicht die Wahlmänner, dann hieße der Trump.

Was so mancher jetzt gleich wieder als Beleg für die Gefahr der direkten Demokratie nehmen wird. Man muß das (dumme) Volk vor sich selbst schützen. Nur – wenn Politik regelmäßig gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung handelt, dann hat das nichts mehr mit Demokratie zu tun.

In ihrer Sprache sprechen

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 11. 8. 2016

Der Einsatz zeige, wie schwer es in manchen „Problemkiezen“ sei, Recht und Gesetz durchzusetzen, erklärte Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU).

So beendet die Welt einen Artikel darüber, daß zwei Polizisten beim Versuch, einen 11jährigen polizeibekannten Autodieb zu verhaften, von schließlich bis zu 70 Familienangehörigen und anderem Gelichte bedroht und angegriffen wurden.

Herrn Henkel mag man erwideren: Nein, das wäre gar nicht schwer.

Wenn man es nicht überhaupt erst soweit hätte kommen lassen, daß sich arabische Clans ganze Stadtviertel aufteilen und dort nach Gutdünken in einer Parallelgesellschaft herrschen. Wenn rechtzeitig die Staatsgewalt als solche aufgetreten wäre, anstatt von den Multikultiharmoniephantasien der Politik daran gehindert worden zu seien. Wenn die Polizei nicht kaputtgespart worden wäre, weil das Geld – gerade in Berlin – für rauschende Feste und ruinöse Prestigeprojekte draufging. Und wenn nicht auch heute noch die Polizei gehalten wäre, gegenüber Ausländern, „Kindern“ zumal, keine Härte anzuwenden aus Sorge, als Rassisten und Neonazis verunglimpft zu werden.

Inzwischen sollte hinreichend bekannt sein: Harmoniestreben und das Bemühen um Dialog werden gerade in der muslimischen Welt als Zeichen von Schwäche verachtet. Wir haben uns diese Menschen in’s Land geholt und deren Kultur als Bereicherung begrüßt. Dann ist es an der Zeit, daß wir mit ihnen auch in ihrer Sprache sprechen.

Ich verlange, daß mein Staat mich und mein Eigentum beschützt. Anstatt sich darauf zu beschränken, mir beherzt einen Strafzettel auszustellen, wenn ich länger als eine Stunde parke oder zehn Stundenkilometer zu schnell fahre.

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Maas-Kahane-Disclaimer: Dieser Beitrag richtet sich nicht grundsätzlich gegen Ausländer. Sondern gegen kriminelle Ausländer in Deutschland. Und gegen einen feigen Staat, Herr Maas.

Respekt vor Rechts!

Posted in Gesellschaft, Politik by Verfasser on 10. 8. 2016

Wenn „rechts“ Volkes Wille ist, dann ist das Volkes Wille. Und, solange nicht strafrechtlich relevant, weder zu verunglimpfen noch zu unterdrücken noch zu verbieten – sondern zu respektieren!

Wenn paternalistische Politiker und Medien glauben, „rechts“ sei nicht der richtige Weg, dann mögen sie versuchen, das Volk mit Argumenten und durch ihr Vorbild davon zu überzeugen, nicht mit Diffamierungen und nicht mit Verboten.

Wenn einem Politiker – Volksvertreter! – Volkes Wille in einer Demokratie mißfällt, ist es nicht Sache des Volkes, dem Politiker nachzugeben.

Er dachte, es könnte nicht schlimmer kommen – und es kam schlimmer

Posted in Politik, Verschaukelt, Wissenschaft by Verfasser on 9. 8. 2016

Ducrh Zufall bin ich über einen Artikel in der Welt aus dem Jahr 2011 gestolpert: „Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda“ von Günter Ederer. Es freute mich darin zu lesen, was ich seit Jahren über die – nennen wir’s einmal – „CO2-Verschwörung“ in meinem Blog schreibe.

Geirrt hat Ederer sich freilich mit seiner Einschätzung, die übrigen Nationen würden langsam aussteigen aus der Propagandamaschinerie. Dazu ist das wirtschaftliche und machtpolitische Potenzial doch zu verlockend. Zitat: „Von der deutschen Öffentlichkeit fast unbemerkt haben sich beim letzten G8-Gipfel in Deauville Kanada, Japan, Rußland und Frankreich versichert, dass sie an keinen Konferenzen mehr für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll teilnehmen werden.“ Und nun fand der jüngste „Klimagipfel“, an dem sich schließlich alle jubelnd und vor Freude weinend in den Armen lagen, ausgerechnet in Paris statt. Und in den USA wird überlegt, sogenannte „Klimaleugner“ strafrechtlich zu verfolgen.

Tja, Gier obsiegt eben über Vernunft. Das aber war zu erwarten: Wann hätte sich in der Politik jemals längerfristig die Vernunft behauptet?

Flüchtlinge weg – Entspannen, Merkel wählen

Posted in Medien, Politik, Verschaukelt by Verfasser on 9. 8. 2016

Nein sowas aber auch: Merkel’s Beliebtheit im Volk schwindet, sogar die „Leit“-Medien rücken nach der peinlichen Sommerpressekonferenz behutsam ab. Und nur noch ein Jahr bis zur Bundestagswahl. Just da meldet die Tagesschau von heute, daß immer mehr „Flüchtlinge“ an der Grenze abgewiesen würden. Im Oktober 2015 seien 225.000 gekommen, im Juli 2016 seien es nur noch 4.500 gewesen.

Jeder weiß: Merkel hätte ihre ganzen Grotesken wie Banken- oder Eurorettung, Energiewende und so fort grenzenlos fortsetzen können, das Volk hätte zu allem Ja und Amen gesagt. Aber bei den Flüchtlingen im Vorgarten, da hörte der Spaß auf. Deswegen hat es ja auch nicht genügt, daß die Staatspresse da kräftig Jubelpropaganda verbreitete. Es mußte letztlich noch eine Gesinnungspolizei her.

Wer sollte da nun Böses denken, wenn uns der Regierungssender (was ist „öffentlich-rechtlich“ im Kern anderes?) nun subtil andeutet, dasThema „Flüchtlinge“ sei erledigt?

Ach ja, daß die zurückgegangenen Zahlen nicht etwa vereinzelten Zurückweisungen geschuldet sind, sondern der gegen heftigen – verbalen – Widerstand Merkel’s geschlossenen Balkan-Route, das zu erwähnen reichte wohl die Sendezeit nicht.

Wer hat’s erfunden?

Posted in Medien, Verschaukelt by Verfasser on 6. 8. 2016

Als die britische Notenbank gerade den Leitzins auf 0,25% senkte, ging ein – hämisches – Aufheulen durch unsere Medien. Exemplarisch sei die Welt zitiert: „Britischer Leitzins nach Brexit-Schock auf Rekordtief“.

Klingt dramatisch. Aber nur, wenn man die Information wegläßt, daß die EZB den eigenen Leitzins in der Eurozone im März – ganz ohne Brexit! – sogar auf 0,00% gesenkt hat und nach wie vor dort beläßt.

Außerdem, so feixt die Welt weiter, hätte die Bank of England ihr „Wertpapierkaufprogramm überraschend“ ausgeweitet, auf 435 Milliarden Pfund (entspricht rd 513 Milliarden Euro). Die Notenbank hatte zuvor, nach der Finanzkrise, Wertpapiere und Anleihen in Höhe von 375 Milliarden Pfund in ihre Bücher genommen. Nun – wer hat’s erfunden? Bereits seit März letzten Jahres kauft Mario Draghi jeden Monat für 60, inzwischen 80 Milliarden Euro ein, Planziel bis September 2016: rund eine Billion Euro.

Sieht denn niemand die Zeichen an der Wand?

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 5. 8. 2016

Bundesaußenminister Steinmeier hat in Rostock einen ganz üblen Auftritt hingelegt. Mir ist nicht klar, ob die Gäule mit ihm durchgegangen sind oder ob sich hier wirklich eine sorgfältig geplante Entwicklung Deutschlands hin zu einem totalitären Staat abzeichnet.

  • Den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei, Donald Trump, nennt er einen „Haßprediger“. Man möge einmal bedenken, auf wen bisher solche Vokabeln zielten.
  • Er schimpft nicht nur, wie gewohnt, die AfD „rechtspopulistisch“, sondern groteskerweise jetzt sogar die Brexit-Befürworter in England. Mithin letztlich die Hälfte aller Briten.

(Jeweils nach Deutschlandfunk und RP-Online.)

Was wir bisher bei Kritik an der „Flüchtlingspolitik“ unserer Kanzlerin erfuhren, wird jetzt großräumig verallgemeinert: Jeder, der nicht bedingungslos der herrschenden Regierungslinie folgt, ist geächtet. Generell wird gar nicht mehr der Versuch unternommen, sich mit Argumenten auseinanderzusetzen und sie gegebenenfalls objektiv nachvollziehbar zu widerlegen. Bemerkenswert, daß Deutschland für sich inanspruch nimmt, den Maßstab auch noch gobal zu setzen.

Wenn ich die kümmerliche mediale Resonanz betrachte, die Steinmeier’s Äußerungen nach sich gezogen haben, dann muß ich annehmen: Die Weichen sind bereits gestellt. Die Gesinnungsdiktatur ist geboren und wächst heran.

Die Ministererlaubnis im Spiegel der Ludwig-Ehrhard-Stiftung

Posted in Politik, Wirtschaft by Verfasser on 5. 8. 2016

Als das OLG Düsseldorf jüngst die Ministererlaubnis von Sigmar Gabriel zur Fusion Kaiser’s/Tengelmann – Edeka kassierte, freuten sich insbesondere jene, die den SPD-Vorsitzenden gar nicht ausstehen können. Und das sind sehr, sehr viele. „Recht geschieht’s ihm“, feixten sie – und tatsächlich war das inzwischen abgedroschene Wort von der „Ohrfeige“ selten treffender.

Jetzt entwickelt Roland Tichy den Gedanken, daß dieses Abwatschen gar nicht angebracht war. Insbesondere, weil das OLG Düsseldorf die Regeln für die Bewertung der „Geheimgespräche“ gegenüber seiner eigenen früheren Praxis unvermittelt geändert habe. Und Gabriel habe schließlich das wohlfeile Ziel gehabt, 16.000 Arbeitsplätze zu retten, was er durch strenge Auflagen an die Fusion sicherstellen wollte. (Mich erinnern „strenge Auflagen“ übrigens stets an ein halbherziges „DuDuDuDuDu“.)

Ebenfalls bei Tichy, und das gereicht diesem zur Ehre, wird aber ein anderer Beitrag veröffentlicht, der dem von ihm vermittelten Bild widerspricht. Da hebt Andreas Schirmer hervor, das OLG Düsseldorf habe eine mögliche Befangenheit Gabriel’s gesehen. Und es habe anscheinend noch mehr dieser „Geheimgespräche“ gegeben, bei denen der andere Interessent, REWE, außen vor blieb.

Am Ende dieses Beitrags ist auf zwei Artikel der Ludwig-Ehrhard-Stiftung verlinkt. In dem einen wird auf den Fall Holzmann verwiesen, wo Kanzler Gerhard Schröder eine Subventionierung durchboxte, um 17.000 Arbeitsplätze zu sichern; die dann bei der Insolvenz drei Jahre später dennoch verloren waren. Und darauf, daß die von Gabriel heute geforderte Arbeitsplatzgarantie zwar für Kaiser’s/Tengelmann gälte, nicht aber für Edeka. So sei es denkbar, daß bei lokaler Konkurrenz dann eben die Edeka-Filiale geschlossen würde. Der andere Artikel erinnert, daß eine Ministererlaubnis nur bei „gesamtwirtschaftlichen Vorteilen“ oder einem „überragenden Interesse“ der Allgemeinheit erteilt werden dürfe. Die beroffenen Arbeitnehmer mögen mir verzeihen, aber: Begründen 16.000 Arbeitsplätze ein „überragendes“ Interesse der Allgemeinheit?

Wenn auch teils unterschiedlich hergeleitet, so halten doch im Kern die drei letztgenannten Beiträge, die Ministererlaubnis für falsch, während Roland Tichy sie befürwortet. Bemerkenswert: Die drei ablehnenden stammen allesamt von Mitarbeitern der arbeitgebernahen (!) Ludwig-Ehrhard-Stiftung. Deren Vorstandsvorsitzender ist: Roland Tichy.

Von Wurzeln und Negern, die keine mehr sind

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 4. 8. 2016

Wann hat eigentlich dieser Unsinn angefangen, bei jemandem aus Sonstwoher von einem mit „sonstwoherigen Wurzeln“ zu sprechen? Hach, Wurzeln, das klingt ja so geschliffen polictical correct. Läßt auch schön im Unklaren, was konkrekt gemeint ist: Ist der Betreffende in Deutschland geboren und seine Eltern stammen aus Sonstwoher? Oder kam er selbst von dort und hat inzwischen die hiesige Staatsbürgerschaft? Oder lebt er hier ohne diesen Titel, als Asylant oder als Geduldeter?

Die krampfhaft erzwungenen sprachlichen Verrenkungen sind jemandem aus meiner Generation, der Deutsch noch lernte als man einen Neger als Neger bezeichnen durfte, weil er eben ein Neger war, ein Greuel. Jemnd, der heute „sonstwoherige Wurzeln“ hat, war damals ein Sonstwoheriger. Oder ein Sonstwoherstämmiger.

Damals gab es übrigens Kinderbücher, in denen Neger vorkamen. Und es gab viel weniger Anfeindungen von und Ausschreitungen gegen Ausländer. Pardon: Menschen mit ausländischen Wurzeln.

Lolita im Kanzleramt

Posted in Gesellschaft, Medien, Politik by Verfasser on 4. 8. 2016

In der Gazette unternimmt Wolfgang Streeck unter dem Titel „Last Exit: Desaster“ etwas ausführlich, aber jedenfalls ganz in meinem Sinne den längst fälligen Versuch, unsere Kanzlerin zu entzaubern. Er beginnt „Lange Zeit galt Bundeskanzlerin Angela Merkel als deutscher Stabilitäts-Anker in einer chaotischen EU. Ein Mythos – der sich jetzt selbst demontiert. Es ist notwendig, ihr Image der Stabilitäts-Kanzlerin in ein etwas anderes Licht zu setzen.“

So sehr ich in jedem einzelnen Punkt bei ihm bin, in einem denke ich anders: Er sieht Merkel noch immer als geschickt taktierende Strategin.  Den Lesern meines Blogs ist bekannt, daß ich das entschieden anzweifle (siehe etwa „Die meistüberschätzte Person der Gegenwart„). Ich glaube, was er – und viele andere – für Strategie halten ist tatsächlich ein bei jemanden in dieser Position unvorstellbares Maß an geradezu kindlicher Naivität, mit ausgeprägt autistischen Tendenzen. Ihre Unberechenbarkeit entspringt nicht etwa taktischem Kalkül, sondern ist schlicht die emotionale Sprunghaftigkeit eines schlecht erzogenen Einzelkindes in der Vorpubertät. Merkel’s – bisher – vermeintlicher Erfolg rührt nicht daher, daß sie recht hat. Sondern daher, daß ihr alle recht geben, obwohl ihnen offensichtlich ist, daß sie nicht recht hat. Das ist das eigentliche Phänomen.

Merkel ist wie Nabokov’s „Lolita“ – übertragen natürlich, wir reden hier bitte nicht von Sex Appeal. Und die anderen gerieren sich wie jener ihr hilflos verfallene Humbert, den niemand erbarmungswürdiger spielen konnte als 1962 James Mason. (Nun ja, Richard Burton hätte das vielleicht noch toppen können.)

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München (IV)

Posted in Gesellschaft by Verfasser on 2. 8. 2016

Es ist wohl heute, zehn Tage und eine Trauerfeier nach dem Münchner Attentat, genauso unpassend und pietätlos wie auch noch in einer Woche oder einem Monat. Aber bei der Lektüre der Meldung in den Nachrichtenportalen drängte sich mir eine Frage auf, die nicht deshalb verschwinden will, weil sie so unfaßbar herzlos scheint.

Drei Familien aus dem Kosovo verloren jeweils eines ihrer Kinder bei dem Attentat. Sie bitten jetzt um Spenden, weil sie die Toten in der Heimat, im Kosovo bestatten wollen, ihnen dafür aber das Geld fehlt.

Das verstehe ich einfach nicht. Weshalb haben die Familien einst den Kosovo verlassen? Es muß ja einen Grund gehabt haben. Und sie sind seither in Deutschland, also besteht der Grund entweder weiterhin – oder aber sie sind hier heimisch geworden, so daß sie gar nicht mehr zurück wollen. So oder so – weshalb sollten sie dann die Kinder dort bestatten wollen?

Ich kann reinen Gewissens sagen, daß ich für diese Frage keinerlei rassistische oder fremdenfeinliche Motive habe. Sie würde sich mir genauso stellen, wenn es etwa eine Familie aus Kanada wäre. Mag sein, daß den Wunsch der Bestattung in der früheren Heimat (die die Kinder vielleicht selbst gar nicht mehr gesehen haben) nur jemand nachvollziehen kann, der eben einmal auf der Flucht war oder aus anderen Gründen ausgewandert ist. Beides trifft auf mich nicht zu.

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